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Strenge Maßnahmen in 7 Stadtteilen von Van-Edremit nach Tollwut-Nachweis

Nachdem im Bezirk Edremit in Van bei einem Hund Tollwut festgestellt wurde, wurden sieben Stadtteile unter Quarantäne gestellt und die Tierbewegung gestoppt.

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Strenge Maßnahmen in 7 Stadtteilen von Van-Edremit nach Tollwut-Nachweis

Laborergebnisse aus dem Bezirk Edremit in Van haben ergeben, dass ein tot aufgefundenes Tier mit dem Tollwutvirus infiziert war. Nachdem am 13. Juni gemeldet wurde, dass der Hund im Garten eines Hauses verendet aufgefunden wurde, leiteten die Behörden umgehend Maßnahmen ein. Die vom Hund entnommenen Proben wurden an das Veterinärinstitut in Elazığ geschickt, wo die Diagnose Tollwut bestätigt wurde.

Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, trafen die Behörden unter der Leitung der bezirklichen Kommission für Tiergesundheitspolizei eine dringende Entscheidung. In diesem Rahmen wurde für die Stadtteile Merkez Cami, Yeni Mahalle, Elmalık, Eminpaşa, Eski Cami, Süphan und Şabaniye eine Quarantäne verhängt. In den betroffenen Stadtteilen ist es bis auf Weiteres untersagt, Katzen, Hunde sowie Groß- und Kleinvieh – ob mit oder ohne Besitzer – frei herumlaufen zu lassen. Die Unterbringung der Tiere in geschlossenen Räumen wurde für die Bürger zur Pflicht.

Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit führen die Gemeindeteams in den Stadtteilen kontinuierlich Durchsagen durch, um die Bürger über das Krankheitsrisiko zu informieren. In offiziellen Erklärungen wurden Katzen- und Hundebesitzer dazu aufgefordert, ihre Haustiere keinesfalls unbeaufsichtigt zu lassen. Zudem wurde dazu aufgerufen, keinen Kontakt zu streunenden Tieren aufzunehmen und Tiere, die Anzeichen wie Aggressivität, übermäßigen Speichelfluss, Gangstörungen oder Gleichgewichtsverlust zeigen, umgehend der Gemeinde Edremit oder dem bezirklichen Land- und Forstwirtschaftsamt zu melden.

Darüber hinaus wurde betont, dass Bürger im Falle eines Bisses, Kratzers oder eines verdächtigen Kontakts mit einem Tier unverzüglich die nächste Gesundheitseinrichtung aufsuchen und die notwendige medizinische Behandlung, einschließlich einer Tollwutimpfung, nicht verzögern sollten. Alle getroffenen Maßnahmen seien notwendig, um eine Ausbreitung der Tollwut auf umliegende Stadtteile und auf Menschen zu verhindern.


Nachrichtenquelle: 12punto