Vorsicht vor Grippe nach den Herbstferien!
Aufgrund der kalten Witterung und des Endes der Schulferien wird mit einem Anstieg der Grippefälle gerechnet. Dr. Gökmen Alpaslan Taşkın von der Abteilung für Kinderheilkunde des Medipol-Universitätskrankenhauses Çamlıca warnt Eltern vor dieser Entwicklung.
Dr. Gökmen Alpaslan Taşkın von der Abteilung für Kinderheilkunde des Medipol-Universitätskrankenhauses Çamlıca warnt vor Grippefällen, die durch die kalte Witterung und die Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach den Ferien begünstigt werden könnten.
Laut der Mitteilung der Universität kann bei Kindern ein Gripperisiko bestehen, wenn plötzlich hohes und hartnäckiges Fieber, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Husten, allgemeine Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Erbrechen und Durchfall auftreten.
In der Erklärung mahnt Taşkın Eltern zur Vorsicht vor Grippewellen nach den Ferien und betont: "Das Influenzavirus wird durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) oder durch Berühren kontaminierter Oberflächen übertragen. Wir sollten beim Husten oder Niesen in ein Taschentuch oder in die Armbeuge husten. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Viren an unseren Händen alles kontaminieren, was wir berühren."
Taşkın erinnert daran, dass eine Grippe zwar meist von selbst abklingt, in einigen Fällen jedoch zu ernsthaften Erkrankungen führen kann, und betont, dass eine Grippeimpfung erfolgen sollte, wenn sie von Experten empfohlen wird.
Dr. Gökmen Alpaslan Taşkın weist darauf hin, dass bei Kleinkindern insbesondere bei hartnäckigem Fieber und Abgeschlagenheit an Influenza gedacht werden sollte: "Das Influenzavirus kann eine Lungenentzündung verursachen. Eine weitere Komplikation im Zusammenhang mit Influenza ist eine Muskelentzündung. In diesem Fall kann das Kind Schmerzen haben, die so stark sind, dass es nicht stehen oder kaum gehen kann; die Diagnose einer Muskelentzündung wird dann durch den Anstieg eines Enzyms namens Kreatinkinase im Blut gestellt."
Taşkın unterstreicht, dass die Grippe hochansteckend ist und die ersten 5 Tage die riskanteste Phase darstellen, und merkt an, dass das Virus auf Händen und Oberflächen bis zu 24 Stunden überleben kann.
Zur Verringerung des Ansteckungsrisikos empfiehlt Taşkın, die Hände häufig mit warmem Wasser und Seife zu waschen, beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch zu bedecken, benutzte Taschentücher so schnell wie möglich wegzuwerfen sowie bei Fieber oder allgemeinem Unwohlsein, das die täglichen Aktivitäten einschränkt, zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so weit wie möglich zu vermeiden.
Nachrichtenquelle: AA
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