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WHO warnt: Anstieg der Mpox-Fälle

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor dem Anstieg der Mpox-Fälle (ehemals Affenpocken) in Afrika gewarnt und zu intensiven Untersuchungen aufgerufen, um die grundlegenden Ursachen zu ermitteln.

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WHO warnt: Anstieg der Mpox-Fälle

Die Weltgesundheitsorganisation hat darauf hingewiesen, dass es in Afrika zu einem Anstieg der Mpox-Fälle kommt, und die Bevölkerung vor der Krankheit gewarnt.

Rosamund Lewis, Expertin für das Mpox-Virus bei der WHO, nahm per Videoschalte an der wöchentlichen Pressekonferenz des Büros der Vereinten Nationen (UN) in Genf teil und gab eine Einschätzung ab.

Lewis betonte, dass Mpox weiterhin eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstelle, da die Fallzahlen weiter anstiegen. Seit Jahresbeginn seien weltweit mehr als 3.100 Fälle gemeldet worden.

„Allein im Mai wurden der WHO aus 26 Ländern fast 600 bestätigte Fälle gemeldet“, erklärte Lewis. Sie betonte insbesondere den Anstieg der Mpox-Fälle in Afrika und rief dazu auf, intensive Untersuchungen durchzuführen, um die zugrunde liegenden Ursachen zu ermitteln.

Lewis gab an, dass Südafrika seit April 13 bestätigte Fälle und zwei Todesfälle im Zusammenhang mit der Virusvariante „Clade IIb“ gemeldet habe.

Lewis erklärte, dass die Demokratische Republik Kongo weiterhin mit einem großen Ausbruch konfrontiert sei; allein im Jahr 2024 seien von 9.291 gemeldeten Mpox-Fällen 419 tödlich verlaufen.

Lewis merkte an, dass die Sterblichkeitsrate bei den in der Demokratischen Republik Kongo festgestellten Mpox-Fällen bei etwa 5 Prozent liege.

Sie wies darauf hin, dass aufgrund des Ausbruchs vor allem Kinder ihr Leben verlören, und unterstrich, dass es von entscheidender Bedeutung sei, den jüngsten Anstieg der Mpox-Fälle in Afrika anzugehen.



Nachrichtenquelle: 12punto

Weltgesundheitsorganisation Vereinte Nationen Südamerika Demokratische Republik Kongo