Nach dem Neugeborenen-Skandal: CHP-geführte Kommunen werden aktiv – sie wollen Krankenhäuser kaufen!
Nach dem „Neugeborenen-Banden“-Skandal und der Behinderung von Mammographie- und HIV-Tests durch das Gesundheitsministerium wird berichtet, dass CHP-geführte Kommunen planen, Krankenhäuser zu erwerben.
Der Skandal um die „Neugeborenen-Bande“ hat in der Türkei für Empörung gesorgt und das Gesundheitssystem in die Kritik gebracht.
Laut einem Bericht von Mustafa Bildircin von BirGün werden im November zahlreiche Treffen zu verschiedenen Themen im Gesundheitsbereich stattfinden. In diesem Rahmen sind Konferenzen zu Themen wie dem militärischen Gesundheitssystem, der präventiven Gesundheitsversorgung, Gesundheit in der Kommunalverwaltung, „One Health“ und Pharmazie geplant.
Die CHP wird die Wiedereröffnung der nach dem Putschversuch vom 15. Juli geschlossenen Militärkrankenhäuser fordern.
Die Ergebnisse der im November und Dezember durchgeführten Arbeiten im Gesundheitssektor sollen auch in die Erstellung des Parteiprogramms einfließen. Die Ergebnisse des am 30. September abgehaltenen „Workshops für Gesundheitsdienste“ werden ebenfalls als Leitfaden für das Parteiprogramm dienen.
CHP-KOMMUNEN WOLLEN KRANKENHÄUSER KAUFEN
Es wurde bekannt, dass die Regierung, die versucht, die Maßnahmen der CHP-geführten Kommunen im Rahmen des Konzepts der „sozialen Kommunalverwaltung“ unter anderem durch SGK-Schulden zu behindern, auch die von den Kommunen angebotenen präventiven Gesundheitsdienste blockiert. Berichten zufolge wurden Gesundheitsuntersuchungen der Kommunen wie Mammographien, HIV-Tests und Syphilis-Tests vom Gesundheitsministerium mit der Begründung untersagt, dass diese „unter dem Dach eines Gesundheitszentrums durchgeführt werden müssen“. Es wurde zudem festgestellt, dass Kommunen, die aufgrund der Blockade des Gesundheitsministeriums eigene Gesundheitszentren eröffneten, unter verschiedenen Vorwänden keine Betriebsgenehmigung erhielten. Dennoch wird berichtet, dass die CHP-geführten Kommunen planen, Krankenhäuser zu kaufen, um die Hindernisse der Regierung zu umgehen.
PRÄVENTIVE GESUNDHEITSDIENSTE
CHP-Funktionäre, die darauf hinweisen, dass es bei den vom Gesundheitsministerium durchgeführten primären Gesundheitsdiensten insbesondere in den Großstädten große Defizite gibt, erklärten: „Die Kommunen haben viele Anwendungen im Gesundheitsbereich. Wir werden daran arbeiten, diese beispielhaften Anwendungen im Rahmen unserer Möglichkeiten auf alle unsere Kommunen auszuweiten. Trotz aller Behinderungen durch das Gesundheitsministerium werden wir weiterhin präventive Gesundheitsdienste anbieten.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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