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17. Verhandlung hat begonnen: Staatsanwalt legt Plädoyer im Prozess zum Zugunglück von Çorlu vor

Die 17. Verhandlung zum Zugunglück im Landkreis Çorlu in der Provinz Tekirdağ, das sich am 8. Juli 2018 ereignete und bei dem 25 Menschen, darunter 7 Kinder, ums Leben kamen und über 300 Personen verletzt wurden, hat heute begonnen. Der Staatsanwalt forderte für 13 Personen Strafen wegen fahrlässiger Tötung.

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17. Verhandlung hat begonnen: Staatsanwalt legt Plädoyer im Prozess zum Zugunglück von Çorlu vor

Die 17. Verhandlung des Prozesses zum Zugunglück, das sich am 8. Juli 2018 im Landkreis Çorlu in der Provinz Tekirdağ ereignete und bei dem 25 Menschen, darunter 7 Kinder, ums Leben kamen und über 300 Personen verletzt wurden, hat heute vor dem 1. Schwurgericht von Çorlu begonnen.

Im Prozess zum Zugunglück von Çorlu forderte der Staatsanwalt für 13 Personen Strafen wegen fahrlässiger Tötung.

Mısra Öz, die bei dem Unglück ihren Sohn Oğuz Arda Sel verlor, erklärte, dass sie bis vor das Verfassungsgericht und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen werden, um eine strafrechtliche Verfolgung der hochrangigen Verantwortlichen zu erreichen.

WAS WAR GESCHEHEN?

Der Zug, der sich vom Landkreis Uzunköprü in Edirne auf den Weg nach Istanbul Halkalı machte und mit 362 Passagieren sowie 6 Besatzungsmitgliedern besetzt war, entgleiste am 8. Juli 2018 in der Nähe des Stadtteils Sarılar im Landkreis Çorlu in Tekirdağ und stürzte um. Bei dem Unglück starben 25 Menschen, darunter sieben Kinder, 328 Personen wurden verletzt.

Die Generalstaatsanwaltschaft von Çorlu erhob Anklage vor dem 1. Schwurgericht von Çorlu gegen Turgut Kurt, den Leiter der 14. Eisenbahninstandhaltungsdirektion Halkalı der 1. Regionaldirektion der TCDD, Özkan Polat, den Leiter der Gleisinstandhaltung und -reparatur bei der Gleisinstandhaltungsstelle Çerkezköy, Celaleddin Çabuk, den Gleisinstandhaltungs- und Reparaturbeamten bei der Gleisinstandhaltungsstelle, sowie Çetin Yıldırım, den Brückenchef bei der TCDD, der den jährlichen allgemeinen Inspektionsbericht im Mai unterzeichnet hatte. Ihnen wird „fahrlässige Tötung und Körperverletzung“ vorgeworfen, wofür jeweils Haftstrafen von 2 bis 15 Jahren gefordert werden.


Nachrichtenquelle: 12punto