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Anwalt aserbaidschanischer Diplomaten, die Anzeige wegen Betrugs erstattet hatten, bedroht die Presse

Wieder einmal sind Journalisten das Ziel! Diesmal kam die Drohung von einem Juristen. Der Anwalt Halil Cenk Akdoğan, der aserbaidschanische Diplomaten vertritt, die wegen eines angeblichen Betrugs in Höhe von 350.000 US-Dollar die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hatten, ihre Anzeige jedoch zurückzogen, nachdem ihre Namen in den Medien erschienen waren, sandte eine E-Mail an Pressevertreter. In dieser E-Mail drohte Akdoğan den Journalisten, die über die Diplomaten berichtet hatten, mit Strafanzeigen und Schadensersatzklagen.

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Anwalt aserbaidschanischer Diplomaten, die Anzeige wegen Betrugs erstattet hatten, bedroht die Presse

Die aserbaidschanischen Diplomaten, die wegen eines angeblichen Betrugs Strafanzeige gegen Gökalp İçer, den CEO des Krypto-Unternehmens ICRYPEX, sowie gegen Murat Şirinov, der laut Ermittlungen als sozialversicherungspflichtiger Angestellter in dessen Unternehmen tätig war, erstattet hatten, zogen ihre Anzeige zurück, nachdem ihre Namen in den Medien genannt wurden. 

Einer der aserbaidschanischen Diplomaten, Hasanali Hasanova, der auch seinen bisherigen Anwalt entließ, sandte ein Schreiben an Medienvertreter, in dem er erklärte, dass Gökalp İçer durch sie zu Unrecht in Verruf geraten sei, und kündigte den Rückzug ihrer Anzeige an. 

Hasanova, der sich bei Gökalp İçer entschuldigte, welcher nach der Strafanzeige vor dem 10. Schwurgericht als Angeklagter vor Gericht stand, ernannte in Windeseile einen neuen Anwalt als Ersatz für den entlassenen Rechtsbeistand. 

Die erste Amtshandlung des neuen Anwalts Halil Cenk Akdoğan bestand darin, die Journalisten zu bedrohen, die über die angebliche Betrugsaffäre der aserbaidschanischen Diplomaten und deren Strafanzeige berichtet hatten. 

Akdoğan stieß auf scharfe Kritik, da er Journalisten mit Strafanzeigen und Schadensersatzforderungen drohte, weil diese über einen Sachverhalt berichtet hatten, der auf offenkundigen Tatsachen beruhte. 

In dem an die Pressevertreter gesandten Text äußerte sich Akdoğan wie folgt: 

"Die von Ihnen auf Ihrer Internetseite veröffentlichten Nachrichtenbeiträge über meine Mandanten Farrukh Jumayev, Hasanalı Hasanov und Jeyhun Shahverdiyev entsprechen nicht der Wahrheit. Ich fordere Sie hiermit auf, die unwahren Nachrichtenbeiträge auf Ihrer Internetseite unverzüglich zu entfernen. Sollten diese nicht entfernt werden, weise ich Sie vorsorglich darauf hin, dass wir Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die Verantwortlichen erstatten werden und uns zudem sämtliche Ansprüche auf Schadensersatz aufgrund der unwahren Berichterstattung vorbehalten"...




Nachrichtenquelle: 12punto

Aserbaidschan