Erklärung von Minister Tunç zur Verhaftung von Altaylı! 'Hinter dem Vorhang des Journalismus...'
Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich auf seinem Social-Media-Account zur Verhaftung des Journalisten Fatih Altaylı und erklärte, dass Äußerungen, die Beleidigungen und Drohungen enthalten, nicht als Meinungsfreiheit gewertet werden können.
Justizminister Yılmaz Tunç gab auf seinem Social-Media-Account eine Erklärung zur Verhaftung des Journalisten Fatih Altaylı ab.
Bir sosyal medya yayınında “ömür boyu başkanlık” şeklindeki, tamamen uydurulan asılsız bir iddia üzerinden Sayın Cumhurbaşkanımıza “diktatör” iftirasında bulunulması; tarihî gerçeklikten uzak, yalan ve yanlış örneklerle hakaret ve şiddet çağrısı içeren bir kara propaganda…
— Yılmaz TUNÇ (@yilmaztunc) June 22, 2025
Tunç schrieb Folgendes:
"Es ist absolut inakzeptabel, dass in einer Social-Media-Sendung auf Basis einer völlig erfundenen und haltlosen Behauptung über eine 'Präsidentschaft auf Lebenszeit' der Vorwurf des 'Diktators' gegen unseren Herrn Präsidenten erhoben wird; dies ist eine schwarze Propaganda, die fernab historischer Realität mit Lügen und falschen Beispielen zu Beleidigungen und Gewalt aufruft.
Beleidigung und Drohung können in keiner demokratischen Rechtsordnung unter den Schutz der Meinungs- und Ausdrucksfreiheit fallen. Die Meinungsfreiheit kann kein Vorwand für Angriffe sein, die auf Persönlichkeitsrechte, die öffentliche Ordnung, die Werte unserer Nation und die verfassungsmäßigen Institutionen des Staates abzielen.
Als Gebot des Rechtsstaatsprinzips hat niemand das Recht, den Präsidenten mit hässlichen und unangemessenen Ausdrücken wie 'Diktatur' zu beleidigen oder Drohungen auszusprechen. Drohungen und Beleidigungen können nicht dadurch legitimiert werden, dass man sich hinter dem Vorhang des Journalismus versteckt.
Die Staatsanwaltschaft, die die Ermittlungen führt, erfüllt ihre Aufgabe mit der ihr durch die Verfassung und die Gesetze verliehenen Befugnis, ohne Ansehen von Person oder Titel. Keine Behörde und keine Person kann der Justiz Anweisungen erteilen.
Es sollte nicht vergessen werden, dass in demokratischen Gesellschaften die Grenze zwischen Kritik und Straftat klar definiert ist. Wenn diese vom Gesetz gezogene Grenze überschritten wird, sollte man sich nicht daran stören, dass die notwendigen juristischen Mechanismen in Gang gesetzt werden."
Nachrichtenquelle: 12punto
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