Ministerium äußert sich zum verdächtigen Tod von Rojin Kabaiş
Nachdem sich die Anwaltskammer von Van aus dem Fall des verdächtigen Todes der in Van verstorbenen Studentin Rojin Kabaiş zurückgezogen hat, teilte das Ministerium für Familie und Sozialdienste mit, dass es den juristischen Prozess vom ersten Tag an verfolge und weiterhin rechtliche Unterstützung leisten werde.
Im juristischen Ermittlungsverfahren zum Tod der Studentin Rojin Kabaiş, deren lebloser Körper 18 Tage nach ihrem Verschwinden im Jahr 2024 in Van gefunden wurde, gab es eine wichtige Entwicklung. Nachdem die Anwaltskammer von Van, die der Familie Kabaiş freiwillig rechtlichen Beistand geleistet hatte, beschloss, sich aus dem Fall zurückzuziehen, richteten sich alle Augen auf den weiteren Verlauf des Prozesses.
Im Anschluss an den Rückzug der Anwaltskammer betonte das Ministerium für Familie und Sozialdienste in einer schriftlichen Erklärung, dass der juristische Prozess seit dem ersten Moment des Vorfalls sorgfältig verfolgt werde. In dem Schreiben des Ministeriums wurde erklärt, dass im Falle einer Klageerhebung nach Abschluss der Ermittlungen die Anwälte der Behörde dem Verfahren beitreten und der Familie rechtlichen Beistand leisten würden. In der Erklärung hieß es: "Das Ministerium wird die Familie während des Gerichtsverfahrens unterstützen und seine rechtliche Hilfe fortsetzen, sobald Klage erhoben wird."
Der Grund für den Rückzug der Anwaltskammer von Van aus dem Fall wurde mit der schwierigen Kommunikation mit dem Vater, Nizamettin Kabaiş, und dem psychologischen Druck auf die Familie begründet. In einer öffentlichen Mitteilung der Anwaltskammer wurde erklärt, dass die Kommunikationsschwierigkeiten mit der Familie als Team zur Verfolgung des Falls eine gesunde Koordination bei der laufenden Suche nach Gerechtigkeit behindert hätten. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass das tiefe Trauma der Familie das Mandatsverhältnis erschwert habe. Daher sei die Entscheidung zum Rückzug getroffen worden, um keine Rechtsverluste zu verursachen und einen ordnungsgemäßen Fortgang des Prozesses zu gewährleisten.
Die Anwaltskammer von Van kündigte zudem an, dass ihr Rückzug aus dem Fall nicht bedeute, dass sie die Suche nach Gerechtigkeit aufgegeben habe; man werde den Prozess weiterhin in der Öffentlichkeit verfolgen. Dass das Ministerium seinerseits mitteilte, weiterhin rechtliche Unterstützung zu leisten, wurde als Signal gewertet, dass die Familie bei den Ermittlungen nicht allein gelassen werde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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