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Der Oscar des Roboterzeitalters

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Die Faszination für Roboter aus Metall wird bald der Vergangenheit angehören. Denn der eigentliche Umbruch im Bereich der Robotik vollzieht sich nicht durch mechanische Muskeln, sondern durch eine neue Generation von Körpern, die mit biologischem Gewebe arbeiten. Der amerikanische NEO, die von Xpeng unterstützten humanoiden Plattformen aus China, das russische IDOL-Projekt, das nie so recht in die Gänge kam, und Sophia, der Vorzeige-Roboter aus dem Nahen Osten, sind allesamt Vertreter einer Übergangsphase. Doch der wahre Wendepunkt, der sich auf der Bühne abzeichnet, ist Oscar, der durch seinen Körper aus „Fleisch und Blut“ besticht. Er erinnert uns daran, dass wir die Hinweise auf die Zukunft der Robotik nicht mehr auf metallischen Oberflächen, sondern in organischen Strukturen suchen müssen.

Die Grenzen der Metallarchitektur

Alle heutigen humanoiden Roboter sind nach wie vor Produkte eines kalten Ingenieurverständnisses. Gelenke, die von Motoren bewegt werden, servobasierte Muskelimitationen und mit Sensoren verstärkte Körper… Doch diese Struktur kann zwei grundlegende Probleme nicht lösen. Die Energieeffizienz bleibt im Vergleich zum menschlichen Körper unverhältnismäßig gering. Die Bewegungsfähigkeit hat zudem noch nicht die für den Menschen typische Geschmeidigkeit erreicht. Die biomechanische Lösung, die durch Millionen Jahre der Evolution optimiert wurde, lässt sich mit Metall und Silikon nach wie vor nicht imitieren, auch wenn der ingenieurtechnische Eigensinn anhält.

Der unvermeidliche Übergang zum organischen Körper

Die robotische Entwicklung hat begonnen, sich zunehmend biologischen Geweben zuzuwenden. Synthetische Muskelfasern, elastische Oberflächen, die lebendes Gewebe nachahmen, sich selbst regenerierende organische Schichten… Was einen Roboter wirklich autonom machen wird, ist weit mehr als hochauflösende Sensoren. In Bezug auf Energieverbrauch, Haltbarkeit und Anpassungsfähigkeit an die Umgebung machen die Vorteile biologischer Gewebe die Grenzen des Metalls deutlich. Deshalb wird der eigentliche Sprung in jener neuen Synthese stattfinden, in der „Ingenieurwesen mit dem Organischen verschmilzt“.

Die Richtung, die Oscar vorgibt

Genau an diesem Punkt wird die Bedeutung von Oscar deutlich. Eine Maschine in eine biologische Hülle zu betten, bedeutet nicht nur, sie dem Menschen ähnlich zu machen, sondern sie in einen Funktionalitätsbereich zu heben, der fast identisch mit der menschlichen Biomechanik ist. Jenseits dessen, was metallbeschichtete Roboter an Empfindungen vermitteln können, bietet er eine Oberfläche, die Wärme abgeben kann, sich an ihre Umgebung anpasst und sich sogar regenerieren kann… Der amerikanische NEO, die Xpeng-Technologien aus China, die IDOL-Ambitionen Russlands und die Sophia-Vorführungen der arabischen Welt sind nur das Vorwort zu diesem großen Wandel. Der eigentliche Satz wird erst dann gebildet, wenn die Idee der „organischen Robotik“ Fleisch und Blut annimmt.

Die Auswirkungen der Annäherung an die menschliche Biomechanik

Es ist bekannt, dass Roboter mit Metallkörpern für Menschen immer etwas „Anderes“ geblieben sind. Roboter hingegen, die aus organischen Materialien bestehen, verändern ihre gesellschaftlichen Auswirkungen dramatisch, je näher sie der menschlichen Biologie kommen. Sicherheit, Ethik, Identität und die Rollen im Alltag werden erneut zum Gegenstand der Diskussion werden. Nicht die Intelligenz eines Roboters, sondern sein Aussehen, seine Gewebestruktur und seine Verhaltensweise werden bestimmen, wie der Mensch sich selbst positioniert.

Fazit: Das Zeitalter der biologischen Robotik beginnt

NEO, Xpeng, IDOL und Sophia sind die Vertreter des heutigen robotischen Wendepunkts. Doch der eigentliche Bruch wird mit dem Auftritt von Robotern geschehen, die mit organischen Geweben arbeiten. Die ingenieurtechnischen Grenzen des Metallzeitalters sind nun deutlich. Was danach kommt, ist eine Welt, die auf ebenso faszinierende wie beunruhigende Weise von biologischen Materialien gesteuert wird.

Oscar ist der erste Vorbote dieser neuen Ära.

https://www.youtube.com/watch?v=tfoVOGMz054