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Atatürk, Schießsport und Yusuf Dikeç...

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Er war im Exil in Damaskus.

Obwohl er im Exil war, gelang es ihm in kurzer Zeit, sich bei seinen Untergebenen und Vorgesetzten Respekt zu verschaffen.

Von wem ist die Rede?

Natürlich sprechen wir von Hauptmann Mustafa Kemal.

Wir schreiben das Jahr 1907.

Abdülhamid hatte die Erlaubnis erteilt, Schießausbildungen in der Armee durchzuführen.

Seien Sie nicht überrascht. Bis zu diesem Zeitpunkt ließ Abdülhamid in den Armeen kein Schießtraining durchführen. Die Soldaten verbrachten ihre Zeit mit leeren Gewehren. Als Abdülhamid den Befehl an jede Kaserne des Reiches sandte, Schießübungen abzuhalten, begann man nach einem Schießhandbuch zu suchen, um diesen Befehl umzusetzen. Zu jener Zeit waren weltweit in Deutschland, England und Frankreich bereits viele Handbücher für Schießausbildungen verfasst worden, doch die Türken hatten kein eigenes Handbuch.

Syrien, die 5. Armee in Damaskus, war eine große Armee.

Dieses Thema wurde in der Ausbildungsabteilung des Generalstabs der 5. Armee in Damaskus erörtert. Der Leiter der Ausbildungsabteilung der Armee war Oberst Şeref Bey. In dieser Abteilung waren auch ein Offizier namens Selim Bey sowie Major Esat Bey und Generalstabshauptmann Müfit (Özdeş) tätig.

Oberst Şeref Bey beschloss, zur Umsetzung dieses Befehls von Abdülhamid eine Vorschrift (ein Handbuch) verfassen zu lassen. Doch wer sollte dieses Handbuch vorbereiten? In jener Sitzung wurde die Entscheidung getroffen und Generalstabshauptmann Mustafa Kemal mit der Ausarbeitung des Handbuchs beauftragt.

Mustafa Kemal ging sofort in die Zahiriye-Bibliothek in Damaskus. Dort gab es viele türkische Werke. Er durchsuchte die Bibliothek, suchte und prüfte tagelang und fand schließlich, wonach er suchte. Die Türken hatten das Schießhandbuch vor allen anderen geschrieben und der Welt geschenkt. Mustafa Kemal hatte genau danach gesucht. Und als er es fand, freute er sich, als hätte er den Schatz gefunden, den er suchte.

Die Informationen und Dokumente, die er fand, waren türkische Werke, die einen aufgrund ihres Entstehungsdatums Hunderte von Jahren in die Vergangenheit zurückführen konnten. Selbst die Europäer hatten bei der Erstellung ihrer eigenen Handbücher stark von diesen profitiert und diese Bücher als Grundlage genommen. Im Lichte dieser Informationen erstellte Mustafa Kemal ein erläuterndes Schießhandbuch. Er fertigte einfache Schießmaterialien aus Holz an, wie sie die ersten türkischen Staaten erfunden und genutzt hatten. Bei der Erstellung des Handbuchs griff er auf keine westlichen Quellen zurück und schöpfte seine gesamte Inspiration aus den alten türkischen Werken, die er in den Bibliotheken von Damaskus gefunden hatte. Dieses Handbuch wurde als Programm in die Praxis umgesetzt und nicht nur von der 5. Armee, sondern von allen Einheiten des Osmanischen Reiches genutzt.

An jenem Tag erinnerte Atatürk den türkischen Soldaten an die Schießfertigkeit, die er vergessen hatte bzw. die man ihn hatte vergessen lassen.

Er zeigte, dass die Schießfertigkeit bei den Türken eine ausgeprägtere Fähigkeit ist.

Mehr als hundert Jahre sind vergangen, und wieder trat ein Soldat, ein Unteroffizier der Gendarmerie, hervor und versetzte die ganze Welt mit der bei den Olympischen Spielen gewonnenen Medaille und der von ihm gezeigten Schießtechnik in Staunen. Er erinnerte daran, dass die Schießfertigkeit eine den Türken eigene Fähigkeit ist. Er verkündete es förmlich der ganzen Welt.

Zudem nahm er in einer Rede Bezug auf Atatürk.

Während wir als türkische Nation Atatürk und die Schießtechnik vergessen und man uns diese vergessen lässt.

Atatürk hat 8 Bücher/Broschüren geschrieben.

Es ist wenig bekannt, aber das 9. und zugleich erste schrieb er in Damaskus, im Exil.

Und das ist: das Schießhandbuch.