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Die dunkle Agenda des Imperialismus und die Türkei

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Während der Imperialismus seinen eigenen Ländern im Namen der „Demokratie“ Sicherheitspolitik aufzwingt, errichtet er in den von ihm ausgebeuteten Ländern anstelle von Demokratie sicherheitsorientierte und durch Terrorismus geprägte Strukturen. So wurde beispielsweise seit 1984 die Hälfte des türkischen Haushalts für die Terrorismusbekämpfung aufgewendet. Aus diesem Grund hat unser Staat große wirtschaftliche und finanzielle Krisen erlebt. Natürlich sind auch Korruption und Diebstahl eine Form von Terrorismus. Diese Krisen haben unser Land wirtschaftlich und politisch noch abhängiger vom Ausland gemacht.

Vergessen Sie nicht: Terrorismus ist nicht auf einzelne Länder beschränkt, er ist global. Während man in unserem Land behauptet, „Frieden geschlossen zu haben“, schmiedet man in anderen Ländern Pläne, wie man gegen unser Land Krieg führen und sich organisieren kann. Der wichtigste Weg, um Krise und Terror in unserem Land zu beseitigen, ist wirtschaftliche Stärke.

Eine Struktur, die das Volk nicht hinter sich hat, hatte in keinem Land Erfolg. Aufgrund von Terrororganisationen und der Terrorismusbekämpfung beläuft sich unser Verlust beim Pro-Kopf-Einkommen auf jährlich etwa 5.000 Dollar. Hätten wir diese Beträge, die wir aus unseren Steuern für die Terrorismusbekämpfung aufgewendet haben, in Investitionen, Industrie und Landwirtschaft gesteckt, wäre unser Land heute der Falle des mittleren Einkommens entkommen.

Und was ist mit unseren tausenden Bürgern… Die armen und bescheidenen Kinder Anatoliens sind für das Wohl unseres Vaterlandes als Märtyrer gefallen. Vielleicht hätten diese Kinder, die nun Märtyrer sind, das Schicksal unseres Landes verändert. Ruht in Frieden auf dem Boden des Vaterlandes, das mit eurem Blut getränkt ist. Anatolien ist ein Ort, an dem wir selbst dann, wenn nur noch eine Person übrig bliebe, Rechenschaft fordern würden. Wir tun alles für den Frieden; aber wenn Sie unter dem Deckmantel des Friedens etwas anderes verlangen, machen wir dort weiter, wo wir aufgehört haben.

Wir müssen in unserem Land erneut einen Kampf für eine politische und wirtschaftliche Wiedergeburt führen. Ihr niederträchtigen Menschen und Diebe, die dieses Land ausrauben! Wo auch immer ihr das Gestohlene hingeschickt oder versteckt habt, bringt es zurück und liefert es in der Staatskasse ab. Legt zudem Rechenschaft über das Gestohlene ab. Wer auch immer sich an einem einzigen Groschen des Staates vergreift – selbst wenn es mein eigener Vater wäre –, dessen Tötung ist legitim.

Es mag Länder geben, in die ihr gehen könnt; aber wir haben kein anderes Land, in das wir gehen könnten. Selbst wenn wir in unserem Land Arbeiter, Bauern, Reinigungskräfte oder Anstreicher sind, gehen wir mit Ehre durch die Straßen und leben mit erhobenem Haupt. Wir werden keinen Wert unseres Landes zum Gegenstand von Verhandlungen mit imperialistischen Staaten machen. Und wir werden niemanden gutheißen, der dies tut.

Mein letztes Wort: Vergesst nicht den Vertrag von Sèvres, den Vertrag von Lausanne und den nationalen Befreiungskrieg. Andernfalls müssen wir auf einen noch größeren nationalen Kampf gefasst sein.