Wir sind in ein neues Jahr gestartet.
Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns.
Die Angelegenheiten in Israel und der Ukraine haben Kopfzerbrechen bereitet. Der Zusammenbruch der Russen hat viele enttäuscht.
Nach 13 Jahren Bürgerkrieg ist das Assad-Regime gestürzt.
Dutzende ähnliche Ereignisse haben stattgefunden.
Weitere werden folgen.
Betrachten wir unser eigenes Kernproblem.
Den Mindestlohn.
Es wurde viel darüber gesprochen.
Es war von 30 oder 40 Tausend die Rede.
Das Existenzminimum wurde als Grundlage herangezogen und so weiter.
Es hieß, früher konnte man damit so viel Milch oder so viele Viertel-Goldmünzen kaufen.
Es zeigt sich, dass der Mindestlohn im Laufe der Jahre immer weniger Milch, weniger Brot und weniger Viertel-Goldmünzen kaufen wird.
Gewöhnliche Menschen werden in eine noch schwierigere Lage geraten.
Dann tauchte plötzlich eine App vor mir auf.
Die Preise sind unglaublich.
Eine gewöhnliche Jacke, die tausend Lira kostet, ist in dieser App für hundert Lira zu haben.
Unser Geld, das angesichts der Inflation dahinschmilzt, ist in dieser App bärenstark.
Man kann kaufen, was man will.
Schuhe, Hemden, Socken – fast umsonst.
Der Versand ist auch kostenlos.
Wenn diese App auch noch Grundnahrungsmittel und Reinigungsmittel verkaufen würde, gäbe es kein Mindestlohnproblem mehr.
Die Diskussion darüber, ob es zu wenig oder zu viel war, würde enden.
Doch der Staat, der weder den geforderten Lohn zahlen kann noch das Ernährungsproblem löst, hat natürlich sofort eingegriffen, und das Gesicht des Mindestlohnempfängers, das sich ein wenig aufzuhellen begann, wurde wieder lang.
Zum kostenlosen Versand wurden drei Euro Frachtkosten hinzugefügt.
Es wurden Bestellbeschränkungen eingeführt.
Die Zollfreigrenze von 150 Euro wurde auf 27 Euro gesenkt.
Die Geschäftsleute sind zufrieden, die Lohnempfänger sind unruhig.
Wir unterstützen natürlich die Philosophie „Heimische Waren sind Waren des Landes“, aber solange die Philosophie „Heimische Menschen sind Menschen des Landes“ nicht etabliert ist, funktionieren diese Dinge nicht zugunsten der Menschen in meinem Land.
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