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Du bist ein Subunternehmer, also bleib ein Subunternehmer

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Es gibt weltweit fast zweihundert Länder.

Die Französische Revolution, die darauf folgenden Nationalismusbewegungen sowie die großen Kriege haben die Imperien zerschlagen.

Wasser wurde erhitzt und zu Dampf.

Wasser wurde aus der Höhe herabgelassen und zu Elektrizität.

Energie wurde entdeckt und das statische Leben wurde dynamisch.

Dampfschiffe verbanden die Kontinente.

Das Handelsnetz weitete sich aus.

Diejenigen, die sich der Evolution und dem Wandel widersetzten, sie nicht verstanden oder zu spät kamen, hatten das Nachsehen.

Daraufhin stürzten die Dynastien.

Fast zweihundert Länder gründeten ihre eigenen unabhängigen Staaten.

Der Traum eines jeden war es, das zu tun, was die Dynastien nicht geschafft hatten: ihre Länder und Völker zu befreien und zu bereichern.

Die meisten erreichten ihre angestrebten Träume nicht.

Sie blieben auf der Strecke.

Nur 20 Länder waren erfolgreich, und von diesen acht waren sehr erfolgreich.

Ihr Glück war, dass sie über die Intelligenz und das Wissen verfügten, um für die acht sehr erfolgreichen Länder als Subunternehmer zu fungieren.

Eigentlich bemühten sie sich auch, unter die ersten acht zu kommen, konnten ihre Erwartungen jedoch nicht erfüllen, da sie ihre von der Natur geschenkten intelligenten Kinder an die ersten acht verloren.

Als die intelligenten Menschen, die das Weltreich, das Osmanische Reich (Devlet-i Aliyye), aufgebaut hatten, und das grundlegende Wissenschaftssystem ausgegrenzt wurden, brach das Imperium innerhalb von dreihundert Jahren zusammen.

Glücklicherweise hatten die verbliebenen klugen Köpfe die Chance, als neues Land das moderne Türkiye zu gründen, sodass wir uns unter den zweihundert Ländern zumindest als Subunternehmer einen Platz unter den ersten zwanzig sichern konnten.

Die anderen 180 Länder versuchen vergeblich, Subunternehmer für die ersten acht zu werden.

Unser Ziel ist es ebenfalls, unter die ersten acht zu kommen.

Industrialisierung, Wohlstand, Zivilisation.

Ist das möglich?

Nein.

Warum nicht?

Jedes Jahr verlieren wir die intelligenten Köpfe, die uns die Natur als Geschenk mitgegeben hat, zuerst in der Highschool und dann an der Universität an die ersten acht.

Und das sogar freiwillig. Wir führen die Prüfungen selbst durch und verlieren diejenigen, die unter die ersten 500 kommen, an ausländische Schulen.

Wir bieten Bildung in einer Fremdsprache an und zerstören mit einem „Gehirntrauma“ den Denkalgorithmus.

Anschließend lenken wir diese intelligenten Kinder statt in die Grundlagenwissenschaften in die Bereiche Medizin und Ingenieurwesen und stecken sie in die Klasse der Subunternehmer-Wissenschaftler statt in die der erfinderischen Wissenschaftler.

Wie in einer Endlosschleife drehen wir uns wie ein Mühlpferd immer wieder im Kreis.

Jeder kennt die Lösung, aber wir müssen schauen, ob es überhaupt jemanden gibt, dem das gelegen kommt.