Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
54,0133
Dollar
Arrow
44,7721
Pfund Sterling
Arrow
62,7528
Gold
Arrow
6144,1156
BIST 100
Arrow
10.729

Gab es früher etwa Privatschulen!!

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!

In den letzten Jahren ist ein Privatschul-Wahn ausgebrochen.

Die Mittelschicht spart an allem, nimmt Kredite auf und schlägt den Weg zur Privatschule ein.

Sie möchte nicht, dass ihre Kinder mit dem einfachen Bürger in Kontakt kommen. Sie bevorzugt ein steriles Umfeld.

Sie windet sich, damit das Kind Englisch lernt, Sport treibt, aufgeblähte Noten bekommt und eine Fliege trägt.

Und dann heißt es: „Ach, die Privatschulgebühren wurden erhöht“, „dies ist passiert“, „jenes ist passiert“.

Dabei gibt es diese Möglichkeiten mittlerweile auch an staatlichen Schulen.

Die Anrufe der Schulen für die Anmeldungen im nächsten Jahr haben bereits begonnen.

Die Lage ist schlimm.

Millionen fliegen durch die Luft.

Da die vom Staat angekündigte Gebührenerhöhung bindend ist, haben die Privatschulen die Kosten auf andere Ausgaben umgelegt.

Eine Mahlzeit – und das ist dann meist kalte Bohnen mit Tomaten-Nudeln – soll 500 Lira kosten.

Dazu noch ein Ayran.

Das macht in der Summe hunderttausend pro Jahr.

Für dieses Geld könnte man in London jeden Tag ein Steak essen.

Die Zahlen für die Schulkleidung sind ebenfalls erschreckend. 

Selbst König Salman gibt nicht so viel Geld für seine Abaya aus.

Aber das haben wir verdient.

Kinder von Mittelschichtfamilien wie der unseren gehen nirgendwo auf der Welt auf eine Privatschule, sie können es gar nicht.

Ich meine, gibt man wirklich so viel Geld aus, damit das Kind lernt, „handkerchief“ zu schreiben?

Sind wir gestorben oder verhungert, weil wir nicht „where is the nearest post office“ sagen konnten?

Nun, wenn Sie sagen, das Kind soll es früh lernen, damit es wenigstens im Supermarkt als Regalauffüller arbeiten kann, dann ist das etwas anderes.

Bei diesem Modell, bei dem das Geld zum Fenster hinausgeworfen wird, wird aus dem Kind ohnehin nur ein Kassierer oder Verkäufer.

 Wenn Sie jedoch sagen, wie man Lehrer umsonst arbeiten lässt oder wie man die List lernt, dem Kind „this is a book“ beizubringen und es dann damit zu täuschen, dass es auf einem B-Niveau sei, damit es mit einem Vorsprung ins Leben startet, dann ist das etwas anderes.

Oder aber: Ab mit ihm an die staatliche Schule.

Mein letztes Wort soll dieses sein.

Alle Schulen sollten bis zum Gymnasium verstaatlicht werden. Reich und Arm sollten gemeinsam lernen. Freunde werden. Das Bewusstsein, eine Nation zu sein, sollte sich entwickeln.

Anders scheint es kaum möglich zu sein.