Gerade ist mir eine Nachricht untergekommen.
In der Region Kızılbük in Marmaris wurden Gebäude direkt am Meer errichtet.
Es gibt wohl niemanden, der davon nichts weiß.
Abgesehen davon, dass es gegen alle Bauvorschriften und Gesetze verstößt, ist es ein Projekt, das auch menschlichen und natürlichen Werten widerspricht.
Sie hatten mich dutzende Male angerufen.
Am Telefon wollten sie mich mit sehr verlockenden Angeboten ködern, aber ich bin nicht darauf hereingefallen. Ich habe das Mädchen am Telefon sogar zurechtgewiesen, was das für ein Projekt sei.
Ich fügte noch hinzu, dass sie die Natur geschändet hätten.
Die junge Frau verstand nicht, warum ich so wütend war, und fuhr mich ihrerseits aufgebracht an.
Aber die Anrufe nahmen kein Ende.
Glücklicherweise wurden die Baugenehmigungen annulliert, und niemand aus Kızılbük hat sich mehr gemeldet.
Die charakterstarke türkische Justiz hat ihre Entscheidung zugunsten der Natur und des Volkes getroffen.
Möge Gott sie segnen.
Möge er sie segnen, aber wir sitzen nun mit Gebäuden da, an denen sogar schon die Vorhänge angebracht sind.
Es wurde eine beträchtliche Summe Geld ausgegeben.
Reißt man sie ab, ist es ein Verlust an nationalem Vermögen; lässt man sie stehen, ist es Gott nicht recht.
Was sollen wir also tun?
Beschlagnahmen wir sie per Dekret und machen wir daraus ein Heim und eine Schule für Waisenkinder.
Kinder, die im Vergleich zu ihren Altersgenossen einen schwierigeren Start ins Leben hatten, die sich nach ihren Eltern sehnen, denen viele Möglichkeiten verwehrt bleiben und die ein Leben lang unter ihrem Schmerz leiden, sollen hier sowohl Urlaub machen als auch Bildung erhalten.
Auf diese Weise wäre es sowohl eine Lektion für die anderen gottlosen, maßlosen Geschäftsleute als auch Gott recht.
Übrigens: Diese gottlosen Ungläubigen verlieren dabei auch kein Geld. Sie haben das Projekt als Aktien an der Börse verkauft. Das bedeutet, das Volk hat die Kosten für das Projekt bereits getragen.
Denjenigen, die für das Projekt die Baugenehmigung erteilt haben, sollte man zudem mit dem Pantoffel den Mund stopfen.
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