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Nach den Stadt-Restaurants nun die Stadt-Baustellenhäuser

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Die Wirtschaftskrise hat uns endgültig in die Knie gezwungen.

Für Menschen wie mich, die die guten Zeiten der Türkei erlebt und ihr Geld nicht verschwendet haben, gibt es kein Problem.

Die Mieteinnahmen, die sie erzielen, sichern ihnen ein komfortables Leben bis ans Lebensende.

Die Summe der Mieten aus den kleinen Wohnungen, die ich gekauft habe, als die Zinsen niedrig waren, ist höher als ein Professorengehalt.

Die Miete für meine Wohnung, für die ich einst tausend Lira erhielt, ist innerhalb von drei Jahren auf 28.000 Lira gestiegen. 

Möge Gott denjenigen segnen, der das verursacht hat.

Sie ist um das 28-Fache gestiegen.

Sie zahlt nicht nur den Kredit ab, sondern es bleibt auch noch Geld übrig.

Selbst in Deutschland gibt es ein solches Wirtschaftssystem nicht.

Spaß beiseite, die Mieten haben die Grenzen des Bezahlbaren längst überschritten.

Eine Familie ist nicht mehr in der Lage, ihre Wohnungsmiete zu zahlen.

Die Miete für die Wohnung nebenan beträgt 60.000 Lira; vielleicht könnten drei Familien sie gemeinsam mieten.

Wir sind in die 1930er Jahre zurückgekehrt.

Die Gehälter, die sich am unteren Ende angleichen, reichen nicht einmal mehr für die Ernährung.

Das Geld, das ich am Geldautomaten abhebe, wenn ich zum Metzger gehe, reicht nicht aus; den Rest zahle ich mit der Kreditkarte.

Die Preise für einige Produkte auf dem Markt sind auf einem unvorstellbaren Niveau.

Zum Glück wurden die Stadt-Restaurants (Kent Lokantaları) eröffnet, sodass Rentner und Studenten endlich eine warme Mahlzeit bekommen.

Und wenn es nicht unhöflich wäre, würde ich sagen: Auch Angestellte stehen in den Stadt-Restaurants Schlange.

Akademiker zu sehen, die sich nicht um Scham oder Ähnliches scheren und in der Schlange vor dem Stadt-Restaurant stehen, ist mittlerweile ein ganz gewöhnlicher Anblick.

Ich habe einen Kollegen, der mich ständig drängt, dorthin zu gehen, aber wir waren noch nicht dort.

Wie dem auch sei, man kann sagen, dass das Ernährungsproblem gelöst ist.

Für 40 bis 50 Lira ist eine saubere und sättigende Mahlzeit möglich.

Wenn man bedenkt, dass selbst in einer Teestube ein Tee 15 bis 20 Lira kostet, kann man sagen, dass das Schicksal uns wohlgesonnen ist.

Ich schreibe das hier, aber meine Absicht ist weder offene noch versteckte Werbung.

Da ich ohnehin keine Leser außer Freunden und Bekannten habe, habe ich auch gar keine Möglichkeit, Werbung zu machen. 

Dies sei dem Ministerium zur Kenntnis gebracht.

Meine Absicht ist es, dass İmamoğlu, der das Ernährungsproblem am schnellsten gelöst hat, auch das Mietproblem löst.

Ist das schwer?

Nein.

Durch die Errichtung temporärer mobiler Unterkünfte in einigen Stadtteilen könnte zumindest für frisch verheiratete Paare oder kinderreiche Familien ohne eigenes Heim eine gewisse Erleichterung geschaffen werden.

Diese Häuser im Baustellenstil, deren Bau sehr schnell abgeschlossen wäre, würden den Bürgern, wenn auch nur vorübergehend, eine Atempause verschaffen.

Bis es soweit ist, dass man an die Macht kommt und sozialen Wohnungsbau realisiert, wäre das Mietproblem dieser Familien gelöst.

Sagen Sie nicht, Sie hätten es nicht gehört.