Herr Vorsitzender, willkommen.
Herr Vorsitzender, auf Wiedersehen.
Das Auftreten ist erstklassig.
Sein Wort gilt als Gesetz.
Der Hauptakteur am Kartentisch.
Er verleiht Geld, nimmt aber keines an.
Er zahlt das Fußball-Abonnement aus eigener Tasche.
Wenn er den Verein betritt, wird er begrüßt.
Der Vertraute der städtischen Verwaltungsbeamten.
Füllen Sie die Details selbst aus.
Ich selbst war bescheidenerweise eine ganze Weile Generalsekretär eines solchen Vereins.
Als Vorstandsmitglied des Vereins der Schwarzmeer-Bewohner in Eskişehir.
Ich hatte die Gelegenheit, die Menschen der Schwarzmeer-Diaspora in Eskişehir – und dabei vor allem die aus Trabzon, Rize und Giresun – aus nächster Nähe kennenzulernen.
Ich habe engen Kontakt zu Menschen aus allen Schichten und mit unterschiedlichsten Ansichten geknüpft.
Vom Reichsten bis zum Ärmsten, vom Linken bis zum Rechten, vom Hochgebildeten bis zum Weniggebildeten.
Auf dieser breiten Ebene wurden Unterschiede durch die gemeinsame Herkunft neutralisiert.
Wenn am Okey-Tisch das Spiel endet und die Spielsteine umgeworfen werden, spielen Klassenunterschiede keine Rolle.
Wenn der Marktverkäufer gewinnt, nimmt er keine Rücksicht auf den Professor; er beendet das Spiel und stellt die Rechnung.
Nach einem im Verein verfolgten Trabzonspor-Spiel wird ein Horon-Tanzkreis gebildet, und die Freude über den Sieg wird gemeinsam tanzend gefeiert.
Es werden Jubelrufe ausgestoßen.
Es wird über Politik gesprochen, aber keine Parteipropaganda betrieben.
Wer sich zu sehr hinreißen lässt, wird sanft ermahnt, damit man nicht zu weit geht und keine Verstimmungen entstehen.
Hochzeiten in der Fremde, aber vor allem Beerdigungen, sind bei den Vereinsmitgliedern überfüllt.
Kondolenzbesuche werden ernst genommen; die Landsleute teilen den Schmerz, um ihn zu lindern, und vergrößern die Freude.
Wenn es einen Bedarf gibt, wird dieser gemeinsam behoben.
Die bedürftigen Studenten, die aus der Heimat kommen, werden nie vergessen; man bietet ihnen, wenn auch in kleinem Rahmen, Stipendienmöglichkeiten an.
An den jährlich stattfindenden Alm-Festen nehmen auch andere Vereine der Region sowie die städtischen Verwalter teil.
Einmal hatten wir ein Konzert von Volkan Konak in einem Hotel organisiert.
Er war der draufgängerischste Künstler der Region Trabzon. Ein sehr wertvoller Künstler, der aus den Zifin-Blüten der Kulturstadt Maçka hervorgegangen ist.
Seine Reise, die auf der Alm begann, erreichte unbeschreibliche Höhen.
Er nahm einen zentralen Platz in der Trabzon-Diaspora in Istanbul ein.
Möge Gott ihm gnädig sein, selbst unsere frommen älteren Herren, die den politischen Ansichten von Volkan Konak entgegengesetzt waren, zahlten einen stolzen Preis, um in der ersten Reihe Platz zu nehmen.
Vielleicht haben sie das Geld ausgegeben, um den Horon und Volkan aus nächster Nähe zu sehen und sich an ihre Jugend zu erinnern.
Diese Heimatvereine pflegen noch viele weitere Traditionen.
In Istanbul sind sie noch aktiver.
Mit der Einwanderung, die in den 1950er Jahren begann, sind sie gewissermaßen zu den Eigentümern von Dersaadet (Istanbul) geworden.
Der Übergang vom Handwerksgesellen zum Industriellen ist vollzogen.
Nun ist die Politik an der Reihe.
Die in den 1980er Jahren an der Peripherie begonnenen Muhtar-Ämter haben sich nun auf das Zentrum der Stadt verlagert.
Jetzt hat sich dies bis auf die Ebene der Landesverwaltung weiterentwickelt.
Was auch immer passiert, der Landsmann wird nicht allein gelassen.
Unabhängig von politischer Gesinnung, Klasse, Konfession oder Herkunft.
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