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Verspätungen in der Luft, Radar an der Rampe

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Die 10-tägige Boykott-Feiertagszeit ist vorbei.

Möge Gott diejenigen segnen, die die Dauer dieses Feiertags verlängert haben.

Auch wenn wir nicht in Hotels oder Ähnlichem waren, sind wir doch einiges herumgekommen.

Da Flugreisen mittlerweile eine Qual sind – sei es wegen der Schikanen im Namen der Sicherheit, der Abzocke von 300 Lira für Tee und Simit oder wegen der ständigen Verspätungen –, können wir auch nicht mehr in die Ferne reisen.

Daher sind wir auf dem Landweg gereist.

Wir haben Speisen und Getränke zu Hause vorbereitet, sie in unseren Taschen mitgenommen und so die Kosten gesenkt.

Und da wir in Gästehäusern übernachtet haben, war unser Vergnügen perfekt.

Von großen Ausgaben kann ich nicht sprechen.

Das meiste Geld haben wir für Autobahnen und Brücken ausgegeben. Während wir für die Straßen, die noch aus der Zeit von Demirel und Özal stammen, 30 Lira zahlen, haben wir für die neuen Strecken auf einmal über 300 Lira bezahlt.

Als die Einfahrt nach Istanbul stark befahren war, dachten wir uns, wir nehmen die Nord-Marmara-Autobahn.

Obwohl wir nur ein kurzes Stück gefahren sind, passierten wir zwei Mautstellen und zahlten 310 Lira.

An diese Preise haben wir uns immer noch nicht gewöhnt.

Beim nächsten Mal fahren wir früher los und nehmen die kostenlosen Straßen, bevor der Verkehr zunimmt.

Es gibt keine andere Wahl.

Wobei, anscheinend beschwert sich nur das einfache Volk wie ich, denn die teuren Straßen waren bis zum Anschlag voll.

Übrigens habe ich auch auf das Radar geachtet, damit wir nicht in die Falle tappen.

Dank einer App auf meinem Smartphone erhielt ich Warnungen, bevor ich mich den Radarkontrollen näherte, sodass ich keine Strafzettel kassiert habe.

Ich bin sogar der Radarfalle entkommen, die an einem abschüssigen Hang aufgestellt war – warum auch immer die Anwendung heutzutage bevorzugt bergab kontrolliert –, ohne ein Bußgeld zu erhalten.

Aber die Strafzettel, die ich bei Ortsdurchfahrten mit 60-70 km/h kassiert habe, schmerzen immer noch, wenn sie per Einschreiben mit Rückschein eintreffen.