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Warum Bauunternehmer nicht an Gott glauben

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Ich habe Jahre meines Lebens unter Bauunternehmern verbracht. Was hätte ich auch anderes tun sollen, nachdem ich mein Studium des Bauingenieurwesens abgeschlossen hatte?

Wir hatten uns von Anfang an darauf eingelassen, in eine Sackgasse zu geraten.

Gott sei Dank hat mir der Allmächtige geholfen, sodass meine Beziehungen zu den unseriösen Bauunternehmern nicht allzu lange dauerten.

Als ich den Sprung in die akademische Welt schaffte, beschäftigte ich mich mehr mit Studenten und wissenschaftlicher Arbeit.

In der Zwischenzeit hatte ich im Rahmen meiner wissenschaftlichen Tätigkeit die Gelegenheit, mehr Zeit mit gebildeten Ingenieur-Bauunternehmern zu verbringen.

Hätte ich die Chance gehabt, schon vor meiner akademischen Laufbahn mit Ingenieur-Bauunternehmern zu arbeiten, wäre ich vielleicht nie an die Universität gewechselt.

Äußerst fähige Ingenieur-Bauunternehmer, die Recht und Gesetz achten, gewinnen mit ihren Projekten die Zuneigung der Menschen, führen ihr Leben jedoch als Unbekannte.

Da sie wahrscheinlich an göttliche Gerechtigkeit glauben, sind ihre Firmen langlebig und ihre Mitarbeiter zufrieden.

Die anderen, also die unseriösen, leuchten wie ein Strohfeuer kurz auf und erlöschen in kurzer Zeit wieder.

Übermäßige politische Verstrickungen und ständige hinterlistige Machenschaften schaden sowohl ihren Unternehmensstrukturen als auch ihren Familienverhältnissen.

Auch die Kinder werden davon vergiftet. Ihr gesamtes soziales Umfeld ist entsprechend fehlerhaft.

Ihr Ansehen ist nicht von Dauer; es bleibt auf die Zeit beschränkt, in der sie wohlhabend sind.

So endeten die schnellen und angelernten, gewieften Bauunternehmer der 80er und 90er Jahre.

Die Ingenieur-Bauunternehmer derselben Ära hingegen, die nicht von der Linie der Moral und des Glaubens abwichen, keine Kompromisse beim Recht machten und die Rechte ihrer Mitarbeiter bis zum Ende schützten, bauten ihre Firmen aus und übergaben sie an die zweite Generation.

Die unseriösen Bauunternehmer, die in den letzten 20 Jahren eine Art „Tulpenzeit“ erlebten, die Bäume, Vögel und Wälder verachteten und sowohl über als auch unter der Erde alles plünderten, ohne sich davor zu scheuen, den Hass des Volkes auf sich zu ziehen, werden dasselbe Ende finden wie ihre Vorgänger.

Auch wenn sie es derzeit noch nicht sehen können.

Die Ingenieur-Bauunternehmer hingegen werden wie ein riesiges Passagierschiff, wenn auch langsam, sicher ihren Weg fortsetzen.

Wie mir ein gottloser, angelernter Bauunternehmer, der nach seiner „Tulpenzeit“ ruiniert war, ins Ohr flüsterte: „Während wir im Baugeschäft tätig waren, dachten wir, wir würden den Staat betrügen und das Volk für dumm verkaufen; dabei stellte sich heraus, dass nicht das Volk die Dummen waren, sondern wir selbst, und dass wir uns eigentlich nur selbst betrogen haben.“