Schreiben wir noch einen Sportartikel für 12punto.
Sonst wird das ständige Gerede über Politik langsam langweilig.
Bei der Weltmeisterschaft sind wir gegen die Wand gefahren. Während selbst Länder, von denen man noch nie gehört hat, von sich reden machten, hat die Türkei eine sehr schlechte Geschichte geschrieben.
Das arme Ghana hat sich, obwohl ihm ein Elfmeter verwehrt wurde, nicht gegen das Team der Queen geschlagen gegeben.
Sie spielten auf Augenhöhe und machten den Engländern das Leben schwer.
Wobei es gar nicht so einfach war, die englische von der ghanaischen Mannschaft zu unterscheiden.
Die Farben waren durchweg dunkel.
Es gibt so gut wie keinen positiven Satz, den man über die Türkei sagen könnte.
Sie klammern sich an die Geschichte mit der Uhr, in der Hoffnung, dass das Spiel gegen Paraguay vielleicht wiederholt wird.
Aber selbst wenn es wiederholt würde, gibt es eine Garantie, dass wir nicht fünf Tore kassieren?
Tja, eine Geschichte, die mit der Mentalität eines Bauunternehmers geschrieben wird, kann nur so aussehen.
Wenn man mit der gleichen Strategie wie bei Bauprojekten eine Nationalmannschaft auf Basis von Eigentumsanteilen zusammenstellt, dann holt man bei der Weltmeisterschaft null Punkte.
Wie Sie wissen, führen ungelernte Bauunternehmer ihre Projekte mit Versprechungen durch und nutzen das Kapital sowie die Arbeitskraft ihrer Subunternehmer.
In ihre glänzenden, teuren Anzüge versuchen sie, mit billiger Ramschware und spitzen, glänzenden, gefälschten Billig-Italiener-Schuhen das Spiel zu gestalten.
Da sie keinen Cent in der Tasche haben, verteilen sie die Arbeit gegen Wohnungsanteile an ihre Subunternehmer, um das Projekt fertigzustellen.
Ein Tauschmodell, wenn Sie verstehen, was ich meine.
Dem Grundstückseigentümer fünf Wohnungen, dem Betonbauer drei, dem Eisenflechter vier, dem Schalungsbauer zwei, dem Aufzugsbauer eine, dem Fliesenleger einen gebrauchten Fiat Şahin im Sport-Look, dem Maler die eingetrockneten Farben aus dem Lager, dem Klempner zwei Haselnussgärten aus dem Dorf, dem Estrichleger drei Reihen Teeplantage – und so wird das Projekt dann abgeschlossen.
Offensichtlich wurde vorausgesetzt, dass diese Tauschstrategie gegen Eigentumsanteile auch bei der Weltmeisterschaft funktionieren würde, denn den Spielern wurden Villen versprochen.
Das heißt, die Weltmeisterschaft wurde gegen Villen getauscht.
Eine Villa für die erste Runde, zwei Villen für das Viertelfinale, ein Geländewagen für das Halbfinale und die Baugenehmigung für vier Villen für das Finale.
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