Koyun…
Hurşit…
Formoz…
Eşek…
Nergizcik…
Bulamaç…
Kalolimnoz…
Keçi…
Sakarcılar…
Koçbaba…
Ardacık…
Gavdos…
Marathi…
Dhia…
Dionisades…
Gaidhouronisi…
Koufonisi…
Venedik…
***
Wissen Sie, was es mit diesen 18 Namen auf sich hat?
Es handelt sich um Inseln, die wie Perlen vor den Küsten von Izmir, Aydin und Mugla aufgereiht sind…
Auch wenn manche sie lieber als „Felsen“ bezeichnen, um ihre Bedeutung herunterzuspielen, sind viele von ihnen fünfmal so groß wie die Insel Büyükada in Istanbul…
Alle diese Inseln gehörten bis zum Jahr 2004 zur Türkei. Das ist nur logisch, denn die am weitesten von unseren Küsten entfernte liegt nur wenige Meilen entfernt…
Griechenland hat diese Inseln, auf denen es damals keine dauerhafte Besiedlung gab, seit 2004 schleichend besetzt.
Geduldig, wie beim Häkeln von Spitzen, eine nach der anderen…
Auf jeder besetzten Insel postierten sie einen Wächter. Und sie stellten eine kleine Kirche darauf.
Stellen Sie sich das vor: Es gibt dort kein Leben, aber eine Kapelle für religiöse Zwecke!
***
Die AKP-Regierung hat diese Besatzung ignoriert.
Denn in jenen Jahren war der Beitritt zur Europäischen Union wichtig…
Die EU unterstützte den Kampf der AKP für das Kopftuch offen. Man wollte es sich mit Griechenland nicht verderben.
Und überhaupt, was gab es schon groß aufzuregen; es handelte sich doch nur um ein paar „Felsbrocken“…
Während die AKP wegsah, setzte Griechenland die Plünderung fort.
Nachdem sie Wächter und Kapellen installiert hatten und sahen, dass sich niemand einmischte, errichteten sie auf insgesamt 14 Inseln „Militärstützpunkte“ und stationierten dort 6.000 Soldaten.
Das Ziel dieser Stützpunkte war natürlich die Türkei…
***
Warten Sie, das ist noch nicht alles; da alles so friedlich schien… haben sie diese Inseln auch noch für die Besiedlung geöffnet!
Sie ermutigten griechische Bürger, auf diese Inseln zu ziehen… Sie zahlten ihnen ein Gehalt von 450 Euro pro Person.
Das bedeutet, eine vierköpfige Familie erhielt 1.800 Euro dafür, dass sie sich auf diesen Inseln niederließ.
Das war noch nicht genug; jeder Siedler erhielt ein kostenloses Grundstück mit Eigentumsurkunde.
Regelmäßige Schiffsverbindungen wurden eingerichtet.
Alle Bedürfnisse wie Lebensmittel, Kleidung und andere Güter wurden vom Staat gedeckt.
Das Ergebnis: Die Zahl der Griechen, die auf diesen unter griechischer Besatzung stehenden türkischen Inseln leben, erreichte erst Hunderte und liegt heute bei über zehntausend.
Allein die Zahl der registrierten Wähler liegt bei 7.000.
***
Und… am 8. Oktober 2023 hielten sie auf der zu Izmir gehörenden Insel Koyun sowie auf den zu Aydin gehörenden Inseln Hurşit, Eşek und Gavdos Kommunalwahlen ab…
Sie wählten ihre Bürgermeister und Dorfvorsteher.
Die Wahlergebnisse wurden auf der offiziellen Website des griechischen Innenministeriums veröffentlicht.
***
Die AKP-Regierung hat all das weder gesehen noch gehört…
Um fair zu bleiben: Nur der ehemalige Generalsekretär des Verteidigungsministeriums, Ümit Yalım, hat sich über die griechische Besatzung dieser Inseln Sorgen gemacht…
Er hat jahrelang darum gekämpft; aber außer ein paar mutigen Journalisten in den Medien hat sich niemand für ihn interessiert.
Als ob diese Inseln das Eigentum von Ümit Yalıms Vater wären, so sehr hat er sich bemüht.
Wann immer er um Aufmerksamkeit und Unterstützung bat, rümpfte selbst die CHP die Nase!
***
Es gibt internationale Dokumente, die belegen, dass fast alle dieser Inseln, auf denen die griechische Flagge gehisst wurde, zur Türkei gehören.
Zum Beispiel wurde dokumentiert, dass die Insel Marathi vor der Küste von Aydin im Jahr 1933 beim Völkerbund namentlich als türkische Insel registriert wurde.
Was nützt das?
***
Alle diese Inseln liegen innerhalb der Grenzen des Misak-ı Milli (Nationalpakt)…
Jener Grenzen des Misak-ı Milli, für die wir zehntausende Märtyrer gegeben haben…
Aber das kümmert niemanden!
Griechenland, das 1996 bei Kardak eine große Enttäuschung und Niederlage erlitten hatte, nimmt so seine Revanche.
Und niemand hält sie auf!
***
Wenn wir solche Artikel schreiben, fragen die Speichellecker der Regierung: „Hat diese AKP denn gar nichts Gutes getan?“
Wie könnte sie nicht?
Präsident Erdoğan hat erst gestern den griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis in Athen besucht.
Der griechische Ministerpräsident verkündete nach dem Treffen die frohe Botschaft, dass man sich darauf geeinigt habe, türkischen Staatsbürgern eine visumfreie Reise zu 10 griechischen Inseln für die Dauer von sieben Tagen zu ermöglichen.
Dies ist ein Wendepunkt für die 100-jährige Republik Türkei.
Es ist ein großer Erfolg der AKP.
Und der 7. Dezember, an dem dieser große Erfolg erzielt wurde, sollte von nun an jedes Jahr als offizieller Feiertag gefeiert werden!
***
Ich hoffe, die AKP-Regierung wird auch für unsere 18 Inseln aktiv, die sie eigenhändig an Griechenland verschenkt hat…
Damit es auch der edlen türkischen Gesellschaft vergönnt ist, diese visumfrei zu besuchen!
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