Was man im Leben nicht alles lernt... Hauptsache, man schafft es, am Leben zu bleiben.
Zum Beispiel haben wir letzte Woche zwei sehr wichtige neue Erkenntnisse gewonnen. Die erste kennen Sie bereits; ich habe letzten Freitag darüber geschrieben:
Das Thema Skimpflation...
Diesen Begriff brachte der ehemalige Unterstaatssekretär des Finanzministeriums Mahfi Eğilmez mit seinem Blogbeitrag vom 24. Januar in unsere öffentliche Debatte...
Wenn der Preis eines Produkts, das Sie regelmäßig im Supermarkt oder auf dem Markt kaufen, gleich bleibt, die Qualität jedoch sinkt, und Sie sich über diese Situation wundern: „Was ist das denn für ein Skimp-Geschäft, mein Bruder?“ wenn Sie so reagieren; genau das nennt man Skimpflation!
*
Die Urheberin der zweiten großartigen Information, die wir letzte Woche erfahren haben, ist die Nachrichtensprecherin Buket Aydın…
Laut der Website Gazete Münevver wurde der Name dieser Sprecherin einst mit einer angeblichen Liebesbeziehung zum Chef der Demirören Holding, Yıldırım Demirören, in Verbindung gebracht…
Wiederum den Behauptungen zufolge soll sie dank dieser Verbindung von einer gewöhnlichen Sprecherin bis zur Leitung der Nachrichtenabteilung von Kanal D aufgestiegen sein…
Nachdem diese Beziehung endete, muss sie wohl in Ungnade gefallen sein, denn diesmal führte sie eine Liebesbeziehung mit Emir Sarıgül, dem Sohn von Mustafa Sarıgül…
Ich sage „man sagt“ oder „angeblich“, weil ich es nicht mit eigenen Augen gesehen habe!
Ich gebe nur das wieder, was ich gelesen habe.
Nun, diese Person, die sich in Sachen Liebe „auf dem Gipfel“ bewegt, hat letzte Woche an einer Sendung teilgenommen, die von „Beziehungscoach Adil Yıldırım“moderiert wurde, und dort genau Folgendes gesagt:
*
„Wenn ein Mann dich irgendwohin einlädt, wird er die Rechnung bezahlen, das liegt in der Natur des Mannseins. Ein ‚Ich bin eine Frau, ich zahle‘ gibt es nicht; ich zahle nicht einmal die Rechnung eines normalen Freundes. Dann soll er mich gar nicht erst zum Essen einladen, mein Lieber. Wenn er mir kein Essen spendieren kann, steht er ohnehin nicht auf derselben Stufe wie ich. Es gibt ein altes Sprichwort: Selbst die Trommel findet ihresgleichen... Wenn er die Rechnung nicht bezahlen kann, soll er gefälligst nicht mit mir essen gehen.“
*
Früher gab es in den Beziehungen zwischen Mann und Frau eine gewisse Eleganz und Anmut...
Nicht alles wurde offen ausgesprochen, und erst recht galt es als unschicklich, über Geld zu reden.
Nun erklärt diese Dame neuen Kandidaten ihre erste Bedingung:
„Er muss Geld haben, er muss denselben sozialen Status haben wie ich, selbst die Trommel findet ihresgleichen...“
Sie gibt förmlich eine Bestellung auf...
Indem sie ihre Fernsehbekanntheit nutzt, „Ich suche einen reichen Mann“ sagt sie!
Aber gnädige Frau, haben Sie denn keine weiteren Bedingungen?
Sie sind schließlich Journalistin, vertreten einen Berufsstand und sollten mit Ihrem Leben ein Vorbild sein; deshalb frage ich:
Würden Sie zum Beispiel auch mit einem Drogenbaron essen gehen, solange er Geld hat?
Oder mit einem reichen Betrüger…
Mit einem kulturlosen Bauunternehmer, einem groben Großhändler, einem frauenfeindlichen Magnaten…
*
Sagen Sie mal, was für eine „Trommel“ sind Sie eigentlich, dass Sie nach einer passenden „Trommel“ suchen?
Würde es nicht auch eine Darbuka tun?
Oder eine Tomtom?
Eine Mehter-Pauke?
Muss es unbedingt eine Ramadan-Trommel sein?
Da Sie sich so sehr für Sprichwörter interessieren, möchte ich Sie an eines erinnern:
„Der Klang der Trommel ist aus der Ferne angenehm…“
Was, wenn sich die Trommel, die Sie gefunden haben, als „kaputt“ herausstellt?
Oder was, wenn Ihnen die Zurna-Spieler des Trommlers nicht gefallen?
Was werden Sie dann tun?
*
In Ordnung; Sie können offen sein, und Sie mögen auch so denken.
Sie können für sich selbst Tarife festlegen, wie etwa ein Abendessen, oder manchmal ein Auto oder eine Villa als Gegenleistung für ein Date.
Aber vergessen Sie nicht, gnädige Frau, dass Sie ein Vorbild für die Kinder des Vaterlandes sind, die Ihnen nacheifern könnten (auch wenn Sie es meiner Meinung nach nicht verdienen).
Anstatt für ein Date „Er muss unbedingt reich sein“ zu fordern... „Er soll ein guter Mensch sein, gebildet, wissen, wie man sich unterhält, höflich, respektvoll und ehrlich sein“ zu sagen, würde das einer Frau nicht viel besser stehen?
Nur weil wir im Zeitalter des Raubtierkapitalismus leben und man sagt, dass in dieser Zeit jeder und alles einen Preis hat; müssen Sie sich unbedingt selbst ein „Preisschild“ mussten Sie das wirklich anbringen?
Und das auch noch, indem Sie das Frausein und die Frauen mit hineinziehen...
*
Ein paar Worte habe ich auch an die Frauenorganisationen, die jedes Mal auf die Barrikaden gehen, wenn ein Mann so etwas sagt:
Habt ihr euch denn gar nicht angegriffen oder beleidigt gefühlt, meine Schwestern?
Habt ihr nicht einmal ein paar Worte für eure Geschlechtsgenossin übrig?
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung