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Es ist Zeit, sich wieder dem ‚Nas‘ zuzuwenden!

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Die Gouverneurin der Zentralbank der Republik Türkei, Hafize Gaye Erkan, ist zurückgetreten...

Ihr Rücktritt hat nicht das Geringste mit wirtschaftlichem Misserfolg zu tun! 

Denn sie selbst sagt, sie sei erfolgreich gewesen. 

Erkan gab ihren Rücktritt dem türkischen Volk über einen Beitrag auf ihrem Social-Media-Account bekannt und äußerte sich darin wie folgt:

"Zum jetzigen Zeitpunkt hat unser Wirtschaftsprogramm begonnen, Früchte zu tragen. Der Anstieg unserer Reserven sowie die Indikatoren zu den Wirtschaftsdaten und dem Haupttrend der Inflation sind der Beweis für diesen Erfolg. Trotz all dieser positiven Entwicklungen wurde, wie der Öffentlichkeit bekannt ist, in der letzten Zeit eine groß angelegte Kampagne zur Rufschädigung gegen meine Person geführt." 

Wie aus diesen Äußerungen hervorgeht, hält sich die Zentralbankgouverneurin vor ihrem Rücktritt für erfolgreich. Doch während Erkan den Tweet absetzte, wurde der Dollar auf dem freien Markt zu 30,4907 Lira, der Euro zu 32,9497 Lira und das Britische Pfund zu 38,5475 Lira gehandelt.

An dem Tag, als Erkan ihr Amt antrat, dem 8. Juni, notierten der Dollar bei 23,3470 Lira, der Euro bei 24,9890 Lira und das Britische Pfund bei 29,1661 Lira

Natürlich hat das nichts mit unserem Thema zu tun!

Was ich nicht verstehe: Wenn diese Arbeit bereits Früchte zu tragen begann, ist die Wirtschaft des Landes, die gerade erst in geordnete Bahnen zu kommen schien, dann eine so triviale Angelegenheit, dass man sie wegen des Geredes von drei oder vier Unwissenden einfach so im Stich lässt?

In ihrer Erklärung setzte Erkan den Schlusspunkt mit den Worten: "Um zu verhindern, dass dieser Prozess meine Familie und vor allem mein unschuldiges Kind, das noch nicht einmal anderthalb Jahre alt ist, weiter belastet, habe ich unseren Herrn Präsidenten gebeten, mich von meiner Aufgabe zu entbinden, die ich seit dem ersten Tag mit Ehre ausgeübt habe." Sie fügte hinzu: "Ich spreche unserem Herrn Präsidenten, der mir die Möglichkeit bot, meinem Land und meiner Nation zu dienen – was das größte Erbe ist, das ich meinem Kind hinterlassen werde – und der mir während meiner gesamten Amtszeit seine Unterstützung nie verwehrt hat, meinen Dank und meine Anerkennung aus." 

Ich frage nun erneut: Frau Erkan, ist Ihr Kind, das noch nicht einmal anderthalb Jahre alt ist, überhaupt in der Lage, die gegen Sie inszenierte Verleumdungskampagne zu verstehen? 

Angenommen, es findet und liest dies später im Internet: War das größte Erbe, das Sie ihm hinterlassen wollten, nicht der Dienst am Land? Hätte es die Wahrheit dann nicht ohnehin gewürdigt, indem es gesagt hätte: „Meine Mutter hat Großes geleistet“?

Haben Sie nun, während die Wirtschaft so gut lief, mit dem Ausruf „Ich mache nicht mehr mit“ sowohl Ihr eigenes Kind als auch Millionen Kinder Ihres Landes um dieses Erbe gebracht?

Niemand sollte jemanden täuschen: Hafize Gaye Erkan hat 22 Jahre lang in Amerika in stürmischen Bankengewässern navigiert. Den Eindruck zu erwecken, sie würde wegen einiger Behauptungen in den sozialen Medien aufgeben, ist eine Beleidigung für den Verstand der Nation. 

Hat sie bei Goldman Sachs und der First Republic Bank etwa nur zum Vergnügen gearbeitet?

Es wurde sogar behauptet, dass gegen die zusammengebrochene First Republic Bank, bei der sie in den USA als Führungskraft tätig war, von Kunden Sammelklagen wegen Verstößen gegen Bankgesetze sowie falscher und irreführender Erklärungen eingereicht wurden. 

Ist Frau Hafize in jener Zeit etwa nicht belastet worden?

Das heißt, Frau Hafize ist keine Fachkraft, die wegen solcher Behauptungen aufgibt, da sie bereits weitaus schwerere Stürme überstanden hat. 

Was ist also passiert? 

Die Situation wurde von unserem geschätzten Autor, dem Wirtschaftsprofessor Duran Bülbül, sehr treffend zusammengefasst: "Dieser Rücktritt bedeutet, dass von der Hochzinspolitik abgerückt wird." 

Unser geschätzter Professor hat vollkommen recht. Da man weder im In- noch im Ausland erklären kann, dass man die Zentralbankgouverneurin so kurzfristig als Verantwortliche für die schlechte Entwicklung entlassen hat, wurde Hafize Gaye Hanım zum Rücktritt bewegt. 

Es scheint, als würde man zur Niedrigzinspolitik zurückkehren, da die Hochzinspolitik die Produktionskosten erhöht hat. 

Die Signale für eine Rückkehr zum ‚Nas‘ wurden bereits gegeben, denn... 

Mal sehen, wen die neu zu planende Wirtschaftspolitik noch alles zum Rücktritt zwingen wird?