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Vorkehrungen gegen Affenpocken getroffen: 'Hoffentlich passiert es nicht!'

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt aufgrund des sich in Afrika rasch ausbreitenden Affenpockenvirus eine beängstigende Erklärung nach der anderen ab. 

Der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat zu globalen Maßnahmen aufgerufen, um das Mpox-Virus unter Kontrolle zu bringen. Ghebreyesus erklärte, dass in den kommenden sechs Monaten 135 Millionen Dollar für den Kampf gegen Mpox benötigt würden. 

Sollte sich das Virus mit dieser Geschwindigkeit weiter ausbreiten, besteht das Risiko einer globalen Pandemie wie bei Covid-19. Viele europäische Länder haben ihre Vorsichtsmaßnahmen bereits verschärft. 

Wie sieht es bei uns aus?

Der Dollar steht bei 34 TL, die Gebühren für Brücken und Autobahnen wurden um 40 Prozent erhöht. Die Märkte sind überhitzt, die Erzeuger können kaum noch atmen, und die Landwirte beschweren sich beim Landwirtschafts- und Forstminister İbrahim Yumaklı, der sich telefonisch in einen Landwirtschafts-Workshop zuschaltete. Das Volk ist außer sich. In acht von zehn Nachrichten im Fernsehen geht es um Themen wie "der hat den erschossen, jener hat den ausgeraubt". Sagen Sie bei dieser Lage im Land nicht: "Was kümmert mich das Affenpockenvirus in Afrika?"

Insbesondere aus afrikanischen Ländern, allen voran der Demokratischen Republik Kongo, wo das Affenpockenvirus (Mpox) weit verbreitet ist, landen ununterbrochen Flugzeuge in der Türkei...

Gesundheitsminister Kemal Memişoğlu erklärte, dass in der Türkei bisher niemand mit Affenpocken diagnostiziert wurde. Der Minister sagte: "Bisher haben wir keinen diagnostizierten Patienten. Hoffentlich bleibt das auch so, aber ich möchte, dass Sie wissen, dass wir im Falle eines Falles damit fertig werden würden." 

Der Minister hat uns beruhigt! Das heißt, unsere Angelegenheiten hängen wieder einmal von einem 'Hoffentlich' und 'So Gott will' ab. 

Erinnern Sie sich: Als die Coronavirus-Pandemie begann, erklärte der damalige Gesundheitsminister Fahrettin Koca am 2. März 2020 nach einer Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats: "Bis heute wurde in der Türkei kein Coronavirus-Fall festgestellt", nur um acht Tage später den ersten Fall öffentlich zu machen. Am Ende der Pandemie waren 100.000 unserer Bürger verstorben.

Das bedeutet: Dass an jenem Tag kein Fall festgestellt wurde, heißt nicht, dass es keine geben würde...

Europäische Länder haben bereits damit begonnen, Passagiere, Flugzeuge sowie deren Gepäck und Fracht aus Ländern, in denen sich das Virus ausbreitet, zu desinfizieren. Es werden sehr ernsthafte Grenzkontrollen durchgeführt. Die Aufenthaltsorte der Einreisenden werden nachverfolgt. 

Es wurde bekannt gegeben, dass am Flughafen Istanbul einige Maßnahmen gegen das Virus für Passagiere aus der Demokratischen Republik Kongo und den umliegenden 11 afrikanischen Ländern ergriffen wurden. Der Chefarzt des Flughafens Istanbul der Generaldirektion für Grenz- und Küstengesundheit, Dr. Aykut Yener Kavak, zählte die Maßnahmen auf...

Kavak erklärte, dass am Flughafen Istanbul rund um die Uhr ein medizinisches Team bereitstehe, das bis zum Flugzeug gehe, um nachzufragen, ob es kranke Passagiere gebe, und dass sie die Flüge aus den 11 Ländern online verfolgten. 

Dass ein medizinisches Team vor Ort ist, ist gut, aber ist es eine Vorsichtsmaßnahme, zum Flugzeug zu gehen und zu fragen: "Hallo Leute, ist da drin jemand krank?" Das Online-Überwachungssystem kontrolliert lediglich die Flüge. Ich habe intensiv recherchiert, konnte aber kein System finden, das den Gesundheitszustand der Passagiere, die online einchecken, nachverfolgt. Wenn es nicht an meiner Unfähigkeit liegt, dann gibt es ein solches System leider nicht!

Kurz gesagt: Wie Gesundheitsminister Memişoğlu sagte: "Hoffentlich haben wir keinen diagnostizierten Patienten!"