Die Welt steht wieder einmal am Rande der Finsternis. Die Spannungen zwischen dem Iran und Israel stellen nicht nur für den Nahen Osten, sondern für den gesamten Planeten eine tödliche Bedrohung dar. Sollten in diesem Konflikt Atomwaffen zum Einsatz kommen, wäre das Ergebnis nicht nur Zerstörung, sondern der Zusammenbruch der Zivilisation.
Doch zunächst muss man unterscheiden:
Eine Atombombe und die heutigen Nuklearwaffen sind nicht dasselbe.
Atombombe: Der schreckliche Schatten von Hiroshima
6. August 1945. Die USA warfen die erste Atombombe, die sie „Little Boy“ nannten, auf Hiroshima. Die Stadt wurde ausgelöscht. Mehr als 140.000 Menschen verloren sofort oder kurz darauf ihr Leben. Dies war eine Spaltungsbombe. Durch die Spaltung von Atomkernen wurde eine enorme Energiemenge freigesetzt.
Sie war sehr mächtig, doch im Vergleich zu den heutigen Waffen war sie nur ein Anfang.
Wasserstoffbombe: Stummer Völkermord
Die meisten heutigen Nuklearwaffen basieren auf der Technologie der Wasserstoffbombe (thermonukleare Waffe). Diese Bombe beginnt mit der Zündung einer Atombombe, woraufhin Atomkerne verschmolzen werden, also Energie durch einen Fusionsprozess freigesetzt wird.
Das Ergebnis:
• Eine Zerstörungskraft, die hunderte Male stärker ist als die Hiroshima-Bombe.
• Eine Stadt mit 20 Millionen Einwohnern könnte durch eine einzige Explosion vernichtet werden.
• Hunderttausende Quadratkilometer Fläche würden unbewohnbar werden.
Leben nach der nuklearen Explosion: Der stille Zusammenbruch des Daseins
Im ersten Moment kommt es zur Verdampfung, ein Lichtstrom, der Körper zu Asche verwandelt. Die darauf folgende Strahlung verbreitet sich wie ein unsichtbarer Tod. Kein Land kann sich dieser Katastrophe entziehen. Selbst tausende Kilometer vom Schlachtfeld entfernt werden Kinder an Krebs erkranken, der Boden wird unfruchtbar. Genetische Schäden werden über Generationen hinweg anhalten. Selbst das Grundwasser und die tiefen Bodenschichten werden vergiftet. Pflanzen verwelken, Tiere mutieren. Das Ökosystem bricht zusammen.
Nuklearer Winter: Der Hunger nach der Bombe
Sollten mehrere Bomben explodieren, würden aufsteigende Partikel die Atmosphäre bedecken. Das Sonnenlicht würde abnehmen. Die globale Temperatur würde sinken. Dieser „nukleare Winter“ würde die Felder austrocknen, Tiere töten und Hunger sowie Massenflucht auslösen.
Schlusswort: Den Knopf zu drücken bedeutet, den Planeten zu vernichten
Nuklearwaffen sind Todesmaschinen, die geschworen haben, die menschliche Zivilisation auszulöschen.
Und dass diese Waffen in den heutigen Krisen wieder zur Sprache kommen, ist ein Zeichen dafür, dass die Menschheit den Verstand verloren hat.
Sollte ein Atomkrieg ausbrechen, werden die ersten Opfer die Glücklichen sein! Denn für die Überlebenden wird das Leben zu einem langen und qualvollen Sterben.
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