Geständnis von Doğukan Manço: „Mein Elternhaus wurde mir weggenommen! Ich kämpfe seit Jahren dafür...“
Doğukan Manço, der Sohn von Barış Manço, teilte Details über seinen langjährigen Kampf, das Familienerbe zurückzugewinnen. Manço erklärte, dass der Zwangsvollstreckungsprozess vor Jahren tiefe Spuren bei ihm hinterlassen habe und er große Anstrengungen unternehme, um das Haus wieder in den Besitz der Familie zu bringen.
Doğukan Manço, der Sohn von Barış Manço, legte in einer Fernsehsendung, in der er zu Gast war, sowohl seine Reise zur Bewahrung des Erbes seines Vaters als auch die emotionalen Schwierigkeiten offen, die dazu führten, dass sie von ihrem Zuhause getrennt wurden. Manço erklärte, dass der Prozess um das Familienhaus nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2002 eine tiefe Leere in ihm hinterlassen habe und er seitdem intensiv dafür kämpfe, dass das Haus wieder in den Besitz der Familie Manço zurückkehre.
In der Sendung wies Manço auch auf die Spuren hin, die Barış Manço in der Gesellschaft hinterlassen hat. Doğukan Manço betonte, dass der berühmte Künstler sowohl mit seiner Musik als auch mit seinem kulturellen Einfluss einer der wichtigsten Werte der Türkei sei, und unterstrich, dass die Bewahrung des Andenkens an seinen Vater für ihn sowohl eine Pflicht als auch eine moralische Schuld darstelle. „Mein Vater war nicht nur ein Künstler, der Lieder machte. Es gibt eine ganze Generation, die er großgezogen und geprägt hat“, sagte er und betonte, dass der gesellschaftliche Einfluss von Barış Manço bis heute anhalte.
Über den Prozess der Zwangsvollstreckung und die Trennung vom Familienhaus sprechend, äußerte Manço, dass der Vorfall im Jahr 2002 einen unvergesslichen Wendepunkt in seinem Leben darstelle und er die Auswirkungen der Ungerechtigkeit, die sie damals neben den finanziellen Schwierigkeiten erlebt hätten, noch viele Jahre lang gespürt habe. Er erinnerte an das Versprechen, das er nach dem Verlust ihres Hauses gegeben hatte: „Im Jahr 2002 wurde ich emotional gesehen sehr ungerecht aus meinem Zuhause vertrieben. Das Haus meines Vaters wurde mir weggenommen. Ich habe geschworen, dass ich dieses Haus eines Tages zurückholen werde. Ich kämpfe seit Jahren dafür. Ich habe hart gearbeitet und das Geld gespart. Ich habe nicht für ein Haus gespart, in dem ich selbst wohnen wollte, sondern damit es seinen moralischen Platz wiederfindet“, sagte er.
Doğukan Manço fügte hinzu, dass sie in Kontakt mit dem Ministerium für Kultur und Tourismus stünden, um das Andenken an Barış Manço zu bewahren, und dass sie das Erbe seines Vaters durch verschiedene Projekte an neue Generationen weitergeben würden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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