Achtung bei Auslandsreisen: Warnung vor Betrug bei Visumanträgen
Der Outsourcing- und Technologiedienstleister VFS Global warnt Visumantragsteller vor einer Zunahme von Betrugsfällen durch Personen und Organisationen, die gegen Gebühr eine Beschleunigung des Visumverfahrens versprechen. Das Unternehmen mahnt zur Vorsicht gegenüber solchen falschen Versprechungen, um finanzielle Schäden oder andere Nachteile zu vermeiden.
In einer Erklärung, in der daran erinnert wird, dass Entscheidungen über Visumanträge und Bearbeitungszeiten ausschließlich von den zuständigen Regierungsbehörden getroffen werden, sagte Nishant Bhatia, Regionalleiter von VFS Global für die Türkei, Russland und das Baltikum: 'Wir beobachten eine Zunahme von Personen und Organisationen, die Unternehmen imitieren und über gefälschte Online-Plattformen Betrug begehen. Bei dieser Betrugsmethode werden den Antragstellern häufig beschleunigte Termine gegen eine Gebühr angeboten. Mein Appell an die Visumantragsteller: Bitte seien Sie wachsam und vorsichtig. Das Ergebnis Ihres Visumantrags und die Bearbeitungszeit hängen vollständig von der Entscheidung der jeweiligen Regierungen ab. Halten Sie sich von Betrügern fern, die behaupten, Ihre Visumgenehmigungen beschleunigen zu können.'

Es wurde betont, dass zwischengeschaltete Dienstleister in Visumverfahren lediglich für administrative Voraufgaben zuständig sind. In der Mitteilung wurde klargestellt, dass diese Organisationen lediglich Antragsformulare und Dokumente gemäß der von der jeweiligen Botschaft oder dem Konsulat festgelegten Checkliste entgegennehmen, bei Bedarf biometrische Daten erfassen und die Pässe nach Abschluss des Entscheidungsprozesses sicher an die Antragsteller zurückgeben. Diese Vermittlungsstellen haben keinerlei Befugnis oder Rolle bei der Prüfung, Genehmigung oder Ablehnung von Visumanträgen; diese Entscheidungen liegen ausschließlich bei den jeweiligen Botschaften oder Konsulaten.
Im Reiseführer für türkische Staatsbürger wies das Unternehmen zudem auf folgende Punkte hin:
RECHTZEITIG BEANTRAGEN
In dem Leitfaden wird empfohlen, den Visumantrag direkt nach der Buchung von Flügen und Unterkünften zu stellen. Es wird darauf hingewiesen, dass die meisten Länder Visumanträge bis zu 90 Tage (3 Monate) vor dem geplanten Reisedatum akzeptieren.
Gemäß dem aktualisierten Schengener Visakodex, der am 9. Februar 2020 in Kraft getreten ist, können Schengen-Visa bis zu 6 Monate vor der Reise beantragt werden. Der Leitfaden empfiehlt Antragstellern, ihre Visumanträge so früh wie möglich einzureichen, insbesondere aufgrund der gestiegenen Nachfrage und der begrenzten Terminverfügbarkeit in diesem Jahr.
FALLEN SIE NICHT AUF BETRUG HEREIN
In der Erklärung wurde davor gewarnt, dass Visumantragsteller vorsichtig gegenüber betrügerischen Personen und Organisationen sein sollten, die unter dem Vorwand der Terminplanung oder anderer Dienstleistungen Gebühren verlangen.
Um Betrugsversuchen vorzubeugen, wurde betont, dass für Terminbuchungen über die offizielle Website keine Gebühren erhoben werden. Zudem wurde hervorgehoben, dass dieses System ausschließlich von echten Antragstellern genutzt werden sollte, um einen Missbrauch durch betrügerische Personen oder Strukturen zu verhindern.
Nachrichtenquelle: 12punto
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