Acun Ilıcalı erklärt, wem er seinen Erfolg verdankt
Acun Ilıcalı gab jungen Menschen, die am Antalya Diplomacy Forum (ADF) teilnahmen, den Rat: „Das Wichtigste, was Sie bis zu Ihrem 30. Lebensjahr tun sollten, ist, die richtigen Freunde zu finden, die wahren Freunde. Werden Sie nicht einsam. Wenn Sie Ihre Freunde falsch gewählt haben, wechseln Sie sofort die Spieler aus.“
Auf dem ADF 2024, das im NEST Kongresszentrum in der Tourismusregion Belek stattfand, wurde unter der Teilnahme von Acun Ilıcalı und dem stellvertretenden Außenminister Yasin Ekrem Serim die Sitzung #ADFYouth (ADF-Jugend) abgehalten.
In dem Programm, an dem zahlreiche junge Menschen teilnahmen, beantwortete Acun Ilıcalı die Fragen der Jugendlichen.
Ilıcalı erklärte, dass sie die Türkei in vielen Ländern vertreten und dort die türkische Flagge wehen lassen.
ACUN ILICALI ERKLÄRT, WEM ER SEINEN ERFOLG VERDANKT
Ilıcalı riet den jungen Menschen, ihre Hoffnung nicht zu verlieren, das Leben von der positiven Seite zu betrachten und den Wert der Gesundheit zu schätzen.
Auf die Frage, wem er seinen Erfolg verdanke, erklärte Ilıcalı, dass er bei seinen Karriereentscheidungen das Finanzielle nicht in den Vordergrund gestellt und bei all seinen Entscheidungen Risiken eingegangen sei.
Ilıcalı, der seinen Weg vom Reporter bis zu seiner heutigen Position beschrieb, empfahl den Jugendlichen, „fundierte Risiken einzugehen“.
Er merkte an, dass sie in Deutschland einen neuen Sender gekauft hätten und man sich über diesen Umstand sehr freue.
Auf die Bitte des stellvertretenden Ministers Serim, die Wahrnehmung der Türkei im Ausland seit den 1990er Jahren zu bewerten, sagte Ilıcalı: „Ich reise seit 1995 um die Welt. Wenn Sie fragen, wie sehr sich die Wahrnehmung der Türkei im Ausland verändert hat, dann hat sie sich meiner Meinung nach vielleicht um das Fünf- oder Zehnfache gewandelt.“
Ilıcalı wies darauf hin, dass Präsident Recep Tayyip Erdoğan „im Zentrum der Themen steht, über die weltweit gesprochen wird, und inmitten der größten Kriege als Vermittler fungiert“, und betonte, dass die Türkei ihre Stärke „bis zum Ende spüren lässt“.
ERKLÄRT SEINE EINSCHÄTZUNG ZU TÜRKISCHEN SERIEN
Ilıcalı bewertete die Bedeutung türkischer Serien für die kulturelle Diplomatie weltweit und sagte: „Der Punkt, den unsere Produzenten in der Welt der Serien erreicht haben, und ihr Erfolg sind unglaublich.“
Ilıcalı betonte, dass die Stärke der türkischen Wirtschaft den Seriensektor nähre und die Produzenten durch die Erstellung hochwertiger Serien die Türkei weltweit erfolgreich repräsentierten.
Ilıcalı wies darauf hin, dass türkische Serien in vielen Ländern der Welt sehr bekannt geworden seien, und sagte: „Ich sage es ohne Übertreibung: Wenn ich in Amerika einreise, spricht mich die Polizei auf ‚Fatmagül'ün Suçu Ne‘ an.“
Ilıcalı erklärte, dass Sportdiplomatie eine Wirkung habe, die Spannungen zwischen Ländern mildere und sie einander näherbringe, und sagte: „Wir sehen, wie der Sport den starken Einfluss auf die Menschen und die angespannte Diplomatie in der Welt mildert oder wie er Länder Schritt für Schritt einander näherbringt.“
„ICH WÜNSCHE MIR POSITIVERE SENDUNGEN“
Ilıcalı betonte, wie wichtig es sei, Menschen zu haben, mit denen man Schmerz und Glück teilen könne: „Das Wichtigste, was Sie bis zu Ihrem 30. Lebensjahr tun sollten, ist, die richtigen Freunde zu finden, die wahren Freunde. Werden Sie nicht einsam. Wenn Sie Ihre Freunde falsch gewählt haben, wechseln Sie sofort die Spieler aus.“
Auf die Frage nach den Trends, die er in der Zukunft der Fernsehbranche sehen möchte, bewertete Ilıcalı: „Ich würde mir wünschen, dass die Tagesprogramme einen Wandel durchlaufen. Ich möchte, dass es in den Tagessendungen positivere Formate gibt, die Unterhaltung beinhalten.“
AUSSAGE ZU ARBEITSZEITEN
Auf die Frage nach seinen Äußerungen gegen das frühe Aufstehen am Morgen sagte Ilıcalı: „Ich möchte, dass die Menschen glücklicher und entspannter aufstehen und ausgeschlafen zur Arbeit gehen.“
Ilıcalı erklärte, dass die Arbeitszeit um halb elf beginnen sollte, und sagte: „Ich sage nicht, dass es erst um 12 Uhr anfangen soll. Man steht ohnehin um 8 Uhr auf, geht um 9 Uhr los und kommt um 10 Uhr zur Arbeit. Ich sage ja nicht, dass wir bis zum Nachmittag schlafen sollen.
Aber es gibt keinen Grund, warum wir uns um 6 oder 7 Uhr morgens auf die Straßen begeben müssen, Freunde. Wir verpassen nichts. Mit diesen zwei Stunden verpasst man nichts.“
Nachrichtenquelle: AA
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