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Neue Regelung für Elternzeit in Planung

Die AKP-Regierung, die das Jahr 2025 zum Jahr der Familie erklärt hat, bereitet als Reaktion auf die sinkenden Geburtenraten eine neue Regelung vor, mit der die Mutterschutzfrist für Beamtinnen auf 24 Wochen und der Vaterschaftsurlaub auf 15 Tage verlängert werden sollen.

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Neue Regelung für Elternzeit in Planung

Auf der Suche nach Lösungen für den Rückgang der Geburtenraten arbeitet die Regierung an einer neuen Regelung, die die Elternzeit für das Personal im öffentlichen Dienst verlängern soll. Dem Entwurf zufolge ist geplant, Beamtinnen 24 Wochen und Beamten 15 Tage Elternzeit zu gewähren.

Wie die Zeitung Türkiye Gazetesi berichtet, soll die Mutterschutzfrist für Beamtinnen im Rahmen der Regelung, die darauf abzielt, die Geburtenraten zu fördern, von derzeit 16 auf 24 Wochen angehoben werden. Der neue Entwurf sieht insgesamt 24 Wochen vor, aufgeteilt in 8 Wochen vor und 16 Wochen nach der Geburt. Bei Mehrlingsgeburten soll die bestehende Regelung, die 8 Wochen vor der Geburt um weitere 2 Wochen verlängert wird, beibehalten werden.

Auch für Väter soll die Urlaubszeit verlängert werden. Der Vaterschaftsurlaub, der derzeit 10 Tage beträgt, soll mit dem Entwurf auf 15 Tage erhöht werden. Zudem soll Beamten, die ein Kind unter 3 Jahren in Pflege nehmen, auf Antrag ab dem Datum der Übergabe des Kindes ein Anspruch auf 15 Tage Urlaub gewährt werden.

In der Begründung des Entwurfs wird darauf hingewiesen, dass die Geburtenraten in der Türkei sinken und das Land nach den Kriterien der Vereinten Nationen in die Kategorie der „sehr alten Bevölkerung“ einzustufen ist. Die neue Regelung zielt darauf ab, durch die Verlängerung der Elternzeit sowohl Familien zu unterstützen als auch einen Beitrag zur Bevölkerungspolitik zu leisten.


Nachrichtenquelle: 12punto