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Haftstrafe für Angeklagten, der seinen Vater wegen eines Erbes töten wollte

Im Bezirk Mazıdağı in Mardin wurde das Urteil im Prozess gegen Polat E., der aus Erbgier einen Sprengsatz am Fahrzeug seines Vaters angebracht hatte, sowie gegen seine drei Komplizen gefällt. Das zuständige Gericht verurteilte den Angeklagten, der versucht hatte, seinen Vater zu töten, zu 17 Jahren und 6 Monaten Haft; die Komplizen erhielten ebenfalls Freiheitsstrafen unterschiedlicher Dauer.

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Haftstrafe für Angeklagten, der seinen Vater wegen eines Erbes töten wollte

Im Bezirk Mazıdağı in Mardin wurden ein Mann, der vor zwei Jahren versucht hatte, seinen Vater wegen eines Erbes mit einem Sprengsatz zu töten, sowie drei weitere Angeklagte, die ihm gegen Bezahlung geholfen hatten, zu Haftstrafen zwischen 7 Jahren und 1 Monat sowie 17 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Bei der Verhandlung vor dem 5. Schwurgericht in Mardin waren der inhaftierte Angeklagte Berkant K., das Opfer Mehmet E. sowie die Anwälte anwesend.

Die inhaftierten Angeklagten Polat E., der Sohn von Mehmet E., sowie seine Freunde Abas A. und Baran A. nahmen per Videoübertragung (SEGBİS) aus ihren jeweiligen Haftanstalten an der Verhandlung teil.

Der Staatsanwalt forderte in seinem Plädoyer die Bestrafung der Angeklagten sowie die Fortdauer der Untersuchungshaft.

Die Angeklagten wiederholten in ihren Aussagen vor Gericht ihre früheren Verteidigungsreden und beantragten ihre Freilassung.

Der Vater, Mehmet E., behauptete während der Verhandlung, sein Sohn habe ihn nicht töten wollen, und erklärte, dass er keine Anzeige erstatte.

Die Anwälte der Angeklagten erklärten, dass ihre Mandanten die gegen sie erhobenen Vorwürfe nicht akzeptierten, und beantragten ebenfalls die Freilassung.

Das Gericht verurteilte die inhaftierten Angeklagten Polat E. zu 17 Jahren und 6 Monaten, Abas A. zu 17 Jahren und 4 Monaten sowie Baran A. zu 13 Jahren und 4 Monaten Haft wegen "versuchten vorsätzlichen Mordes" sowie "unerlaubten Besitzes oder Weitergabe gefährlicher Stoffe" und ordnete die Fortdauer ihrer Inhaftierung an.

Das Gericht verurteilte den inhaftierten Angeklagten Berkant K. wegen "Beihilfe zum vorsätzlichen Mord" zu 7 Jahren und 1 Monat Haft und ordnete unter Berücksichtigung der bereits verbüßten Untersuchungshaft seine Freilassung an.

Am 30. Juni 2024 hatte Polat E. im Bezirk Mazıdağı in Mardin gemeinsam mit drei Freunden gegen Bezahlung einen Sprengsatz am Fahrzeug seines Vaters angebracht. Der Vater, Mehmet E., bemerkte die Tasche, warf den darin befindlichen Sprengsatz in ein leerstehendes Gebäude vor seinem Haus, woraufhin dieser explodierte.


Nachrichtenquelle: 12punto