Mutter hat ihr Baby in den Müll geworfen
Nachdem im Bezirk Mut in der Provinz Mersin die Leiche eines Babys in einer Plastiktüte in einem Müllcontainer gefunden wurde, wurden die Mutter des Kindes sowie ihre Familie festgenommen. Es stellte sich heraus, dass die Frau 14 Tage vor dem Vorfall unter dem Vorwand, eine Arbeit gefunden zu haben, eine Wohnung im Bezirk gemietet und sich dort niedergelassen hatte. Sie soll das Baby im Badezimmer zur Welt gebracht und es, nachdem es laut ihrer Aussage tot geboren wurde, in eine Tüte gepackt und in den Müll geworfen haben.
Der Vorfall ereignete sich gestern in der Meydan Caddesi im Stadtteil Meydan.
Nach vorliegenden Informationen stieß die 50-jährige Cennet Sünbül, die Abfälle sammelte, beim Durchsuchen eines Müllcontainers auf die leblose Leiche eines in Stoff gewickelten Babys, das sich in einer Tüte befand, an der sie mit einem Haken hängen blieb.
Nach der Benachrichtigung durch Sünbül trafen Rettungs- und Polizeikräfte am Tatort ein. Nach der Untersuchung durch die Polizei und den Staatsanwalt wurde die Leiche des Babys in einen Leichenwagen gebracht und in die Leichenhalle überführt.

DURCH KAMERAAUFZEICHNUNGEN IDENTIFIZIERT
Die Kriminalpolizei der Provinz sowie die Polizeidienststelle des Bezirks leiteten Ermittlungen zu dem Vorfall ein. Im Zuge der Ermittlungen wurden die Aufzeichnungen des städtischen Sicherheitsüberwachungssystems ausgewertet, die den Ort abdeckten, an dem die Leiche des Babys entsorgt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die 21-jährige Y.Ç., die vor 14 Tagen unter der Lüge, eine Stelle bei einer Behörde angetreten zu haben, eine Wohnung im Bezirk gemietet hatte, die Leiche des Babys in einer Mülltüte entsorgt hatte.
Daraufhin erfuhr die Polizei, dass Y.Ç. nach dem Vorfall zusammen mit ihrer Mutter F.Ç. das Haus verlassen hatte und in das Elternhaus im zentralen Bezirk Akdeniz zurückgekehrt war. Die Polizei führte eine Razzia in dem Haus durch und nahm die Mutter des Babys, Y.Ç., die Großmutter F.Ç. sowie den Großvater M.Ç. fest. Die drei Verdächtigen wurden in den Bezirk Mut gebracht und nach ihrer polizeilichen Vernehmung dem Haftrichter vorgeführt.

Während die Ermittlungen zu dem Vorfall andauern, wurde behauptet, dass die Mutter des Babys, Y.Ç., während ihres Aufenthalts in Tokat schwanger geworden sei, ihre Mutter darüber informiert habe und sie daraufhin gemeinsam diesen Plan umgesetzt hätten. Der Großvater M.Ç. gab an, von dem Vorfall nichts gewusst zu haben.
Nachrichtenquelle: İHA
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