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Neue Entwicklung im Fall des nach Magenballon-Operation verstorbenen jungen Mannes

Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft wegen Beweismittelvernichtung geführten Ermittlungen zum Tod eines Studenten während einer Magenballon-Operation im privaten Mersin Ortadoğu Krankenhaus wurden 7 Personen festgenommen. Während 6 Personen, darunter der Arzt, unter gerichtlicher Aufsicht freigelassen wurden, wurde die Sekretärin des Arztes inhaftiert.

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Neue Entwicklung im Fall des nach Magenballon-Operation verstorbenen jungen Mannes

Ali Can Gül (22), der in der Stadt Kyrenia in der Türkischen Republik Nordzypern lebte, studierte im 3. Semester Software Engineering an der Universität Kyrenia. Gül, der zudem als Amateurfußballer beim Limasol Türk Ocağı aktiv war, begann nach einer Verletzung an Gewicht zuzunehmen.

Nachdem der junge Mann nach seiner Genesung Schwierigkeiten beim Abnehmen hatte, wandte er sich an ein privates Krankenhaus in Mersin, um sich einen Magenballon einsetzen zu lassen. Gül, der am 4. Juni gemeinsam mit seiner Tante das Krankenhaus im Bezirk Mezitli aufsuchte, erhielt von dem behandelnden Arzt einen Termin für den nächsten Tag.

Am 5. Juni erschien Gül mit seiner Tante im Krankenhaus und begab sich nach der Zahlung der geforderten 30.000 TL Operationsgebühr in den Eingriff. Kurz nach Beginn der Operation wurde seiner Tante mitgeteilt, dass der junge Mann verstorben sei.

Sein Vater Hasan Gül (50), der von der Tante über den Vorfall informiert wurde, reiste mit dem ersten Flug nach Mersin und leitete rechtliche Schritte ein. Der Leichnam des jungen Mannes wurde nach der Obduktion im Dorf Bahçeli in Kyrenia unter Tränen beigesetzt. Zudem wurden Kameraaufnahmen veröffentlicht, die die Ankunft des verstorbenen Studenten im Krankenhaus und die darauffolgenden Ereignisse zeigen.

"FESTSTELLUNGEN, DIE DEN VERDACHT EINES EINGRIFFS AM LEICHNAM NACH DEM TOD ERWECKEN"

In den Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Mersin wurden aufgrund von Feststellungen, die den Verdacht eines Eingriffs am Leichnam nach dem Tod erwecken, 7 Verdächtige wegen des Vorwurfs der Beweismittelvernichtung festgenommen.

In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft heißt es: "Nachdem die Person namens A.C.G., die sich am 05.06.2024 im privaten Ortadoğu Krankenhaus einen Magenballon einsetzen lassen wollte, während der Operation im Krankenhaus verstarb, wurde umgehend eine Untersuchung eingeleitet.

Gegen den operierenden Arzt Dr. D.E. sowie weitere vom Gremium zu bestimmende Bedienstete wurde beim Berufshaftungsausschuss des Gesundheitsministeriums die Genehmigung zur Aufnahme von Ermittlungen wegen 'fahrlässiger Tötung' beantragt; das Ergebnis steht noch aus.

Im Rahmen der Feststellungen, die den Verdacht eines Eingriffs am Leichnam nach dem Tod erwecken, wurden 7 Verdächtige wegen des Vorwurfs der Beweismittelvernichtung festgenommen.

Von den Festgenommenen wurden 2 dem Haftrichter vorgeführt; die Sekretärin des Arztes Dr. D.E., S.A.S., wurde inhaftiert, während gegen die anderen 6 Verdächtigen gerichtliche Auflagen verhängt wurden."



Nachrichtenquelle: İHA

Operation Generalstaatsanwaltschaft Arzt Krankenhaus