Neue Preiserhöhung für den Nahverkehr in Bolu! Volltarif kostet jetzt 34 TL
In Bolu wurden die Preise für den öffentlichen Nahverkehr und für gewerbliche Taxis erhöht. Während der öffentliche Nahverkehr um 33 Prozent und die Taxipreise um 25 Prozent angehoben wurden, wurde der neue Tarif einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung von Bolu verabschiedet. Die SOL-Partei reagierte mit Kritik auf die Entscheidung und forderte stattdessen das „Recht auf kostenlosen Nahverkehr“ statt Preiserhöhungen.
Auf Antrag der Handwerkskammer der Fahrer und Automobilisten von Bolu wurde in der Juni-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung von Bolu über den Tagesordnungspunkt zur Erhöhung der Fahrpreise für private öffentliche Busse und gewerbliche Taxis beraten. Die geforderte Preiserhöhung für den innerstädtischen Nahverkehr sowie für Taxis wurde einstimmig angenommen. In diesem Rahmen wurde eine Erhöhung um 33 Prozent für den öffentlichen Nahverkehr und um 25 Prozent für gewerbliche Taxis beschlossen. Der Preis für ein Vollticket in privaten öffentlichen Bussen stieg von 25 Lira auf 34 Lira, das Schülerticket von 18 Lira auf 24 Lira. Im April letzten Jahres waren die Preise für den Nahverkehr in Bolu bereits um 63 Prozent erhöht worden.
REAKTION DER SOL-PARTEI
Die Provinzorganisation der SOL-Partei in Bolu kritisierte die Preiserhöhungen und forderte deren Rücknahme. In der Erklärung wurde betont, dass es die Aufgabe der öffentlichen Hand sei, Maßnahmen zum Schutz der Bürger zu ergreifen, anstatt Preiserhöhungen zu produzieren.
Die Erklärung lautet wie folgt:
"Während unsere Bevölkerung durch die Wirtschaftspolitik der Regierung zunehmend verarmt, wurde nun durch einen einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von Bolu eine Preiserhöhung von bis zu 33 Prozent für den öffentlichen Nahverkehr in unserer Stadt beschlossen. Gemäß der Entscheidung wurde der Volltarif auf 34 TL festgelegt, während der Tarif für Schüler 24 TL beträgt.
Die Kommunen mögen die Preiserhöhungen der Regierung und die gestiegenen Kosten als Begründung anführen. Doch die Aufgabe der öffentlichen Hand ist es nicht, Begründungen zu liefern, sondern Maßnahmen zum Schutz der Bürger zu ergreifen. Anstatt Preiserhöhungen im Nahverkehr vorzunehmen, sollte es die Aufgabe aller neu gewählten Kommunalverwaltungen sein, Ermäßigungen einzuführen und eine Sozialpolitik umzusetzen, die den Bürgern das Recht auf kostenlosen Nahverkehr gewährt.
'WIR AKZEPTIEREN DIE PREISERHÖHUNGEN NICHT'
Kostenloser Nahverkehr, kostenloses Wasser und menschenwürdige Lebensbedingungen sind das Recht unseres gesamten Volkes. Und die Kommunalverwaltungen sind dazu verpflichtet, diese umzusetzen. Eine öffentlich orientierte Politik für unsere arbeitende Bevölkerung muss dringend realisiert werden. In diesen Tagen, in denen das Überleben in jeder Hinsicht schwieriger wird und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Bürger erdrücken, akzeptieren wir diese Preiserhöhungen nicht, die zu einer Einschränkung des Rechts auf Mobilität führen können. Die Preiserhöhungen müssen umgehend zurückgenommen werden!"
Nachrichtenquelle: İHA
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