Stadtverwaltung Izmir gibt Entscheidung zu Gaza bekannt
Der Stadtrat von Izmir hat einstimmig einen Antrag angenommen, der die Städtepartnerschaft zwischen Izmir und der palästinensischen Stadt Gaza vorsieht.
Die dritte ordentliche Sitzung des Stadtrats von Izmir im Juni fand unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Cemil Tugay in der Burg von Çeşme statt.
Während der Sitzung wurden 37 Anträge, die nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt wurden, beraten und zur Abstimmung gestellt.
Dabei wurde auch der Antrag auf ein Städtepartnerschaftsprotokoll mit der palästinensischen Stadt Gaza erörtert, der bereits in der vorangegangenen Sitzung auf Initiative der Fraktionen von AKP, MHP und CHP an den Rechtsausschuss verwiesen worden war.
Der Vorschlag, eine Städtepartnerschaft zwischen Izmir und Gaza zu begründen, um die Solidarität mit der Bevölkerung von Gaza zu stärken und Unterstützung zu zeigen, wurde mit dem gemeinsamen Willen aller Fraktionen einstimmig angenommen.
GENEHMIGUNG DES MINISTERIUMS ERFORDERLICH
Oberbürgermeister Tugay äußerte sich zu dem Thema, drückte seine Zufriedenheit über die Entscheidung aus und erklärte:
Wir werden an der Seite einer Stadt und eines Volkes stehen, das unterdrückt wird; das ist unsere Pflicht. Wie bei Beziehungen zu Städten in anderen Ländern ist gemäß der gesetzlichen Bestimmungen zwingend eine Genehmigung des Ministeriums erforderlich. Wir gehen nicht davon aus, dass es Probleme geben wird, aber sobald dieser Prozess abgeschlossen ist und Gaza ebenfalls zustimmt, werden wir ein Städtepartnerschaftsprotokoll unterzeichnen. Mein innigster Wunsch ist, dass die Angriffe dort so schnell wie möglich aufhören, der Frieden wiederhergestellt wird und natürlich die Rechte der Bevölkerung von Gaza und Palästinas in keiner Weise beschnitten werden.
Unsere Entscheidung bedeutet auch Folgendes: Wenn der Krieg dort endet und wir in der Lage sind, dorthin zu reisen – da uns dies derzeit nicht gestattet ist –, werden wir als Stadtverwaltung Izmir die größtmögliche Verantwortung übernehmen, um die durch den Krieg verursachten Schäden zu beheben und den Menschen beizustehen, die traumatisiert sind und jedes erdenkliche Leid erfahren haben. Ich bin bereit, dorthin zu reisen. Wenn man mir heute die Erlaubnis gäbe, wäre ich bereit zu gehen, das sage ich ganz offen.
Nachrichtenquelle: AA
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