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Transport von Opfervieh nach Istanbul hat begonnen

Mit dem Näherrücken des Opferfestes (Kurban Bayramı) hat der Transport von Opfervieh nach Istanbul begonnen. Die Teams der Provinzdirektion für Land- und Forstwirtschaft von Istanbul führten am Kontrollpunkt Riva Inspektionen durch, um möglichen Problemen vor dem Fest vorzubeugen.

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Transport von Opfervieh nach Istanbul hat begonnen

Die Vorbereitungen auf das Opferfest in Istanbul haben mit verstärkten Kontrollen begonnen. Seit dem 1. Juni werden die für das Fest bestimmten Tiere am Kontrollpunkt Riva von den Teams der Provinzdirektion für Land- und Forstwirtschaft überprüft. Gegen 26 Fälle von vorschriftswidrigen Tiertransporten wurden insgesamt 2,6 Millionen TL an Bußgeldern verhängt.

Der Direktor für Land- und Forstwirtschaft der Provinz Istanbul, Ahmet Yavuz Karaca, erklärte: „Seit dem 1. Juni treffen unsere Opfertiere ein. Wir befinden uns derzeit am Kontrollpunkt Riva. Zuvor wurden mit der Veröffentlichung des Kommuniqués der Kommission für Opferdienstleistungen die Schlachtplätze festgelegt. Bisher wurden 423 Verkaufs- und 788 Schlachtplätze bestimmt. Aufgrund des massiven Anstiegs der Tierbewegungen zum Opferfest hatten wir unsere Straßenkontrollen bereits intensiviert.

Seit dem 13. Mai haben wir diese noch weiter verschärft. Bei 26 vorschriftswidrigen Transporten wurden Verwaltungsmaßnahmen bezüglich 325 Rindern und 823 Kleintieren eingeleitet. Es wurden Bußgelder in Höhe von etwa 2,6 Millionen TL verhängt. Die Tiere werden an ihrem Herkunftsort von den jeweiligen Provinz- oder Bezirksdirektionen für Land- und Forstwirtschaft einer Gesundheitsprüfung unterzogen. Anschließend werden ihre Pässe ausgestellt, die Impfungen kontrolliert und ein Gesundheitszeugnis erstellt. Nach den uns vorliegenden Informationen von 18.00 Uhr befinden sich derzeit etwa 30.000 Tiere auf den Transportwegen. Im vergangenen Jahr wurden in Istanbul 76.000 Rinder und 93.000 Kleintiere geschlachtet. Wir erwarten in diesem Jahr ähnliche Zahlen“, sagte er.

Der Direktor für Land- und Forstwirtschaft der Provinz Istanbul, Ahmet Yavuz Karaca, betonte, dass eine ausreichende Anzahl an Tieren vorhanden sei:

„Wir werden keine Probleme mit den Opfertieren haben. Bei unseren Kontrollen prüfen wir, ob Gesundheitszeugnisse und Pässe vorliegen und ob die Angaben in den Papieren mit den Tieren und den Ohrmarken übereinstimmen. Zudem ist unsere Region Thrakien seit 2010 frei von der Maul- und Klauenseuche. Der Transport von Tieren in diese Region ist nur während des Opferfestes für einen Zeitraum von 15 Tagen gestattet, und zwar erst nach Durchführung der erforderlichen Blutanalysen. Hierfür werden neben dem Gesundheitszeugnis ein spezielles Zertifikat für den Transport nach Thrakien ausgestellt.

Nach der Überprüfung dieser Dokumente wird der Übergang auf die andere Seite genehmigt. Auf diese Weise wurden im vergangenen Jahr etwa 15.000 Rinder und 18.000 Kleintiere von Anatolien auf die europäische Seite gebracht. Wir erwarten auch in diesem Jahr ähnliche Zahlen. Wir haben keine Probleme. Wir raten unseren Bürgern, ihre Opfertiere unbedingt bei zugelassenen Verkaufsstellen zu erwerben und sie an den vom Gouverneursamt genehmigten Orten schlachten zu lassen. Sollten sie dies an anderen Orten wie auf der Straße, in Parks oder in Zelten tun, müssen sie mit ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Zudem könnten sie mit vielen negativen Begleiterscheinungen konfrontiert werden. Dies ist ein sehr sensibles Thema. Wir haben eine Anwendung namens 'Tarım Cebimde' (Landwirtschaft in meiner Tasche), die für iOS und Android heruntergeladen werden kann. Wenn unsere Bürger diese nutzen, können sie alle Informationen zu den Tieren abrufen, wie etwa Impfstatus, Alter, Geschlecht und Herkunft. Das erleichtert ihnen die Arbeit. Wir werden bis zur letzten Schlachtung vor Ort sein. Unsere Kontrollen werden fortgesetzt – auf den Tiermärkten und in den landwirtschaftlichen Betrieben. Wir werden den Prozess gemeinsam mit all unseren Tierärzten steuern“, fügte er hinzu.

Der Viehbesitzer Muhammet Karakaş, der aus Ardahan angereist ist, sagte: „Wir kommen aus dem Bezirk Göle in Ardahan. Wir warten auf unsere Tiere. Nach der Kontrolle werden wir sie auf dem Markt in Esenyurt, Istanbul, zum Verkauf anbieten. Möge Gott unseren Landwirten helfen. Manche haben keine Laborergebnisse, deshalb haben sie Probleme. Es ist wichtig, dass sie diese Hürden problemlos überwinden können. Es ist schade für die Leute. Sie sollten hier reibungslos durchkommen, damit sie ihre Tiere verkaufen können. Ich hoffe, dass sie die Kontrollen bestehen werden.“


Nachrichtenquelle: İHA