Çetin Sağsöz schreibt: Mitglieder für die Verfassungskommission benennen...
Der Politikwissenschaftler Çetin Sağsöz schreibt... Mitglieder für die Verfassungskommission benennen...
Ist das eine „Entspannung“ oder eine „Normalisierung“?
Oder ist es ein offener Hohn gegenüber dem Verstand der Nation?
Bis gestern sagten Sie noch: „Wir zeigen die Rote Karte“, „Wenn es keine 30 gibt, sind wir nicht dabei“...
Aber wir sehen, dass weder Sie, Özgür Özel, verschwunden sind, noch haben Sie die Werte der Republik entschlossen verteidigt.
Vergessen Sie nicht:
Dieses Volk wird niemals zulassen, dass die Grundprinzipien der Republik zum Gegenstand von Verhandlungen werden!
Muss man da nicht fragen:
Wenn das Geld da gewesen wäre, hätten Sie den Rentnern dann nicht wirklich eine Erhöhung gegeben, Herr Präsident?
Und jetzt...
Sie sind aufgetreten und führen mit der Leistung eines 1,5-jährigen Kindes, das Schuhgröße 32 trägt, das Theaterstück „Wir machen eine Verfassung“ auf.
Und in diesem Stück fällt den Figuren innerhalb der CHP die Rolle der Statisten zu!
Still und leise werden Mitglieder in die Kommission entsandt...
Dieses Bild ist keineswegs fremd:
Es erinnert an das Erbe derer, die in der Vergangenheit mit dem Slogan „Nicht genug, aber ja“ zu großen Brüchen geführt haben.
Dass die CHP Mitglieder in diese Kommission entsendet, hat an der Basis tiefes Misstrauen gesät und die innerparteiliche Dynamik ernsthaft beschädigt.
Die eigentliche Frage, die jetzt gestellt werden muss, lautet:
Warum hat sich die CHP auf diesen Handel eingelassen?
Was bekommt sie als Gegenleistung für die Teilnahme an dieser Kommission?
Wo blieb der Anspruch als stärkste Partei?
Wo blieb das Versprechen, gemäß der Repräsentationskraft zu handeln?
Doch es scheint, dass dieser Schachzug entweder die Fortsetzung einer „absolut nichtigen“ Vereinbarung mit der AKP ist,
oder ein taktisches Manöver, um den massiven Druck auf die Kommunalverwaltungen zu verschleiern...
Die Antworten auf diese Fragen werden wir in naher Zukunft klarer sehen.
Aber eines ist sicher:
Der Preis für die Intrigen gegen Kemal Kılıçdaroğlu und für diejenigen, die der Partei in den Rücken gefallen sind, wird eines Tages gezahlt werden.
Sowohl politisch als auch vor dem Gewissen der Geschichte!
Die kritischste Frage ist nun:
Wer wird in diese Kommission eintreten?
Wahre kemalistische Abgeordnete?
Oder diejenigen, die als „DEM-nah“ vermarktet werden und bei der ersten Gelegenheit die Prinzipien der Republik über Bord werfen?
Diese Fragen sind nicht mehr nur die der CHP-Wähler, sondern die eines jeden, dem das Schicksal dieses Landes am Herzen liegt.
Denn es geht nicht nur um eine innerparteiliche Debatte...
Es geht direkt um die Zukunft des republikanischen Regimes!
Nachrichtenquelle: 12punto
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