Antwort von Lütfü Savaş an Erdoğan: Die Bevölkerung von Hatay beugt sich keiner Erpressung
Lütfü Savaş kritisierte Erdoğans Aussage: „Wenn die Zentralregierung und die Kommunalverwaltung nicht Hand in Hand arbeiten, wenn keine Solidarität herrscht, dann kommt in dieser Stadt nichts an.“ Savaş erklärte: „Die Bevölkerung von Hatay ist niemals allein gelassen oder hilflos. Sie hat sich keiner Erpressung gebeugt.“
Der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan hatte gestern bei der Vorstellung der AKP-Bezirksbürgermeisterkandidaten in Hatay gesagt: „Wenn die Zentralregierung und die Kommunalverwaltung nicht Hand in Hand arbeiten, wenn keine Solidarität herrscht, dann kommt in dieser Stadt nichts an. Ist in Hatay etwas angekommen? Hatay ist nun hilflos geblieben, Hatay ist allein gelassen worden.“
„DIE BEVÖLKERUNG VON HATAY IST NIEMALS ALLEIN GELASSEN ODER HILFLOS“
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Hatay, Lütfü Savaş, antwortete heute in einer Stellungnahme auf Erdoğan. Savaş sagte dazu:
„Die Sätze unseres Herrn Präsidenten haben uns alle traurig gemacht. Wenn heute in Istanbul, Izmir oder Ankara ein Erdbeben stattfinden würde, würden wir dann das Gleiche erleben wie in Hatay? Man muss wissen, dass wir alle leibhaftige Kinder dieses Landes sind. Wir alle sind Menschen, die mit ihrem ganzen Wesen für den Fortbestand, die Entwicklung und das Überleben dieses Landes kämpfen. Wir haben etwa 24.000 Menschen verloren. Während wir seit einem Jahr mit diesem Schmerz leben und mit all unseren Sorgen kämpfen, hätten wir von Herrn Recep Tayyip Erdoğan, den wir als Präsidenten aller betrachten, erwartet, dass er in Hatay eine verbindendere, integrativere Rede hält und eine Kette von Handlungen vollzieht, die jedem gegenüber gerecht ist und jedem seine Rechte zukommen lässt.
Diese Rede wurde mit Trauer aufgenommen. In Hatay wurde sie mit noch größerer Trauer aufgenommen. Die Bevölkerung von Hatay ist niemals allein gelassen oder hilflos. Sie hat sich keiner Erpressung gebeugt. Zudem hat sich die Bevölkerung von Hatay niemals den Drohungen der Franzosen gebeugt. Auch davor hat sie sich keinen Drohungen gebeugt. Danach nicht, und sie wird es auch in Zukunft nicht tun.
„WIR WERDEN DIESE STADT WEITERHIN ZU EINER EWIGEN TÜRKISCHEN HEIMAT MACHEN“
Wir kennen Gazi Mustafa Kemal Atatürk, der 20 Jahre lang mit seinem ganzen Wesen dafür gekämpft hat, wie man ‚Hatay retten kann‘. Er hat Hatay dem Staat der Republik Türkei anvertraut. Als Bürgermeister der Geografie, die ihm anvertraut wurde, kenne ich auch unseren Propheten sehr gut. Er sagt: ‚Eine Stunde Gerechtigkeit ist besser als 70 Jahre freiwillige Anbetung‘. Wir werden, ohne bei Recht, Gerechtigkeit und Gleichheit Kompromisse einzugehen und gleichzeitig unsere Stadt zu schützen, diese Stadt trotz aller Widrigkeiten weiterhin zu einer ewigen türkischen Heimat machen. Der 31. März wird das Symbol dieses Aufschreis, dieses Standhaltens und dieser Wiederauferstehung sein. Wir sehen uns am 31. März.“
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung