Aufsehenerregende Vorwürfe gegen die Zwangsverwaltung der Gemeinde Esenyurt: Vorbestrafte mit Sektenverbindungen im Amt
Die Ratsmitglieder der CHP bezeichneten die Zwangsverwaltung der Gemeinde Esenyurt als rechtswidrige und politische Enteignung. Während auf die dubiose Vergangenheit und die Sektenverbindungen der unter der Zwangsverwaltung eingesetzten hochrangigen Personen hingewiesen wurde, wurde ein Rechtsstreit zur Aufhebung des Prozesses eingeleitet, der nun vor das Verfassungsgericht gebracht wurde.
Die Ratsmitglieder der CHP in der Gemeinde Esenyurt haben scharf auf die Praktiken in der Gemeinde reagiert, die seit dem 30. Oktober 2024 unter Zwangsverwaltung steht. Es wurde erklärt, dass der nach der Verhaftung des Bürgermeisters Ahmet Özer wegen des Vorwurfs eines "städtischen Konsenses" eingesetzte Zwangsverwalter Maßnahmen ergriffen habe, die den Willen des Volkes missachten.
POLIZEILICHE BEHINDERUNG DER RATSMITGLIEDER
Das CHP-Ratsmitglied und Rechtsanwalt Oktay Kılıç erklärte, dass die für den 4. November 2024 geplante Gemeinderatssitzung rechtswidrig verhindert wurde. Kılıç betonte: „Die Ratsmitglieder wurden mit Polizeigewalt daran gehindert, das Gemeindegebäude zu betreten. Dies ist ein direkter Straftatbestand der Behinderung der Ausübung eines öffentlichen Amtes“, und unterstrich, dass der Prozess nicht nur politisch, sondern auch ein klarer Rechtsverstoß sei.
„ESENYURT WURDE EINEM SEKTENNETZWERK ÜBERLASSEN“
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CHP, Sadettin Yıldırım, machte auf den Hintergrund der Zwangsverwaltung aufmerksam. Yıldırım sagte: „Die große Mehrheit derjenigen, die heute Esenyurt verwalten, besteht aus vorbestraften und dubiosen Personen, die keinerlei Verbindung zum Bezirk haben. Unter ihnen befinden sich Namen, die unrechtmäßig in den Staatsdienst gelangt sind und Führungspositionen in der AKP innehatten. Fast alle haben Verbindungen zu einer Stiftung oder einer Sekte.“
Yıldırım erklärte, dass dieses Bild Teil der Strategie der Regierung sei, Gemeinden, die sie nicht durch Wahlen gewinnen könne, durch Zwangsverwaltung zu kontrollieren, und fügte hinzu: „Esenyurt ist ein konkretes Beispiel dafür, wie ein Bezirk, der nicht durch Wahlen gewonnen werden konnte, den Besitzer wechselt.“
DIE AKTE VOR DEM VERFASSUNGSGERICHT
Kılıç gab bekannt, dass das 9. Verwaltungsgericht von Istanbul die Auffassung vertrete, dass Artikel 45 des Gemeindegesetzes verfassungswidrig sei, und die Angelegenheit vor das Verfassungsgericht gebracht habe. Kılıç erklärte, dass sie auch in einem zweiten Verfahren einen Antrag auf Aufhebung gestellt hätten, und sagte: „Wir haben hohe Erwartungen, dass das Gericht diesmal direkt eine Aufhebungsentscheidung treffen wird.“
„WIR WERDEN DEN POLITISCHEN UND RECHTLICHEN KAMPF GEGEN DIE ZWANGSVERWALTUNG FORTSETZEN“
Die Ratsmitglieder der CHP betonten, dass sie gemeinsam mit allen Ebenen der Partei gegen diese Rechtswidrigkeit kämpfen werden. Kılıç und Yıldırım betonten, dass demokratische Legitimität und verfassungsrechtliche Kontrolle die Grundlage bilden müssten, und sendeten die Botschaft: „Die Praktiken der Zwangsverwaltung sind ein Schlag gegen den Willen des Volkes; wir werden dazu niemals schweigen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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