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Bülent Arınç äußert sich zu den Gerüchten über eine Kandidatur und eine neue Partei von Abdullah Gül

Bülent Arınç betonte, dass Abdullah Gül weder die Gründung einer neuen Partei noch eine Präsidentschaftskandidatur plane, und sorgte mit seiner Kritik an der Opposition sowie seinen Äußerungen zu aktuellen Themen für Aufmerksamkeit.

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Bülent Arınç äußert sich zu den Gerüchten über eine Kandidatur und eine neue Partei von Abdullah Gül

Der ehemalige Parlamentspräsident Bülent Arınç äußerte sich im Rahmen der „Suriçi İstanbul Buluşmaları“ (Suriçi-Treffen in Istanbul) zu wichtigen Themen der politischen Agenda. Dabei beantwortete er auch Fragen zu den jüngsten Gerüchten, wonach der 11. Staatspräsident Abdullah Gül eine neue Partei gründen und erneut für das Amt des Staatspräsidenten kandidieren wolle.

Arınç setzte diesen in der Öffentlichkeit häufig diskutierten Behauptungen ein Ende, indem er erklärte: „Abdullah Gül hat nicht die Absicht, erneut als Präsidentschaftskandidat anzutreten. Freunde wie Haşim Kılıç und Hüseyin Çelik veranstalten ‚Demokratie-Treffen‘, sie haben nicht die Absicht, eine Partei zu gründen. Abdullah Bey ist in diese Angelegenheiten nicht involviert.“

Im selben Programm teilte Arınç auch seine Ansichten zur Kritik an der Regierungspolitik. Er betonte, kein Oppositioneller zu sein, fügte jedoch hinzu: „Ich bin kein Oppositioneller, aber ich nehme mein Recht auf Kritik wahr, dazu habe ich das Recht. Ich bin der Eigentümer dieses Hauses.“

Bezüglich der jüngsten Angriffe der USA und Israels auf den Iran kommentierte Arınç die Geschehnisse mit den Worten: „So sehr Trump das Leben liebt, so sehr lieben sie (die Iraner) den Tod. Es ist ein Kampf zwischen denen, die das Leben lieben, und denen, die den Tod lieben.“

Mit Blick auf die Probleme in der Justiz in der Vergangenheit sagte er: „Es gab eine Juristokratie, also eine Herrschaft der Richter. Das alte Verfassungsgericht hat uns das Leben schwer gemacht. Früher wussten wir bei Klageerhebungen bereits, wie das Ergebnis ausfallen würde. Sie haben die Klagen entsprechend eingereicht.“

UNTERSTÜTZUNG FÜR DEN LÖSUNGSPROZESS

Arınç erklärte, dass er den zweiten Lösungsprozess, der als „Terrorfreies Türkiye“ bezeichnet wird, unterstütze. Er wies darauf hin, dass Staatspräsident Erdoğan aufgrund der Entwicklungen in der Vergangenheit vorsichtig agiere: „Tayyip Bey geht vorsichtig an die Sache heran. Wegen des Verrats der Organisation in der Vergangenheit. Die Wahrnehmung, dass man der Organisation nicht trauen kann, ist immer noch stark. Die Räumung der Höhlen ist noch nicht erfolgt. Es mag verspätet sein, aber es muss gelöst werden.“


Nachrichtenquelle: 12punto