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Kommentar von Chefberater des Präsidenten Oktay Saral zu Mansur Yavaş: „Er wird sich für Erdoğan entscheiden“

Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, erklärte in einer Live-Sendung, er gehe davon aus, dass Mansur Yavaş bei einer Präsidentschaftswahl zwischen Ekrem İmamoğlu und Präsident Erdoğan den Amtsinhaber Erdoğan unterstützen würde. Saral äußerte sich zudem bemerkenswert zum Aufruf des PKK-Anführers Abdullah Öcalan.

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Kommentar von Chefberater des Präsidenten Oktay Saral zu Mansur Yavaş: „Er wird sich für Erdoğan entscheiden“

Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, war zu Gast in der Sendung „Pazar Siyaseti“ mit Talat Atilla auf tv100. Saral, der wichtige Einschätzungen zur aktuellen politischen Lage abgab, äußerte sich markant zu den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen.

In Bezug auf die mögliche Haltung des Bürgermeisters der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, bei den Präsidentschaftswahlen äußerte Saral die Vermutung, dass Yavaş seine Wahl zugunsten von Präsident Erdoğan treffen werde.

ER WÜRDE ERDOĞAN WÄHLEN

Saral sagte: „Wenn Mansur Yavaş bei den Präsidentschaftswahlen zwischen Ekrem İmamoğlu und Recep Tayyip Erdoğan wählen müsste, würde er für den Fortbestand und die Unabhängigkeit der Türkei Präsident Erdoğan unterstützen.“ Saral bezeichnete Yavaş als einen „nationalen und einheimischen Mann“ und argumentierte, dass diese Haltung mit Yavaş’ politischer und ideologischer Einstellung übereinstimme.

BETONUNG DES LÖSUNGSPROZESSES

In der Sendung wurde Saral auch auf den jüngsten Aufruf des Anführers der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, angesprochen. Saral äußerte sich dazu bemerkenswert und verwies auf den Lösungsprozess, wobei er betonte, dass in der Vergangenheit wichtige Schritte für eine Türkei ohne Terror unternommen worden seien, der Prozess jedoch sabotiert worden sei.

Saral erklärte: „Dies ist ein historischer Prozess. Auch in der 24. Legislaturperiode gab es einen ähnlichen Versuch eines Lösungsprozesses. Das Ziel war eine Türkei ohne Terror, doch dieser Prozess wurde von externen Mächten und denjenigen, die den Frieden in der Türkei nicht wollen, torpediert. Jetzt bewegen wir uns auf einen neuen Prozess zu. Es gibt Aufrufe von der PKK und von Öcalan. Mit Schritten, die mit staatlicher Vernunft unternommen werden, könnte in den kommenden Monaten eine kritische Phase erreicht werden.“

Saral betonte, dass eine Sabotage des Prozesses zu einem massiven Vertrauensverlust und einem Trauma in der Gesellschaft führen würde, und unterstrich, dass der Staat den Prozess sorgfältig steuern werde.

WAS WAR VORHER GESCHEHEN?

In der Debatte innerhalb der CHP darüber, wer der Präsidentschaftskandidat sein werde, hatten Ekrem İmamoğlu und Mansur Yavaş unterschiedliche Präferenzen gezeigt.

Nachdem der CHP-Vorsitzende Özgür Özel erklärt hatte, dass der Kandidat der CHP durch die Parteimitglieder bestimmt werde und man daher eine Vorwahl abhalten werde, unterstützte İmamoğlu diese Entscheidung, während Yavaş erklärte, es sei noch zu früh für eine solche Wahl und er werde nicht an der Vorwahl teilnehmen.

EKREM İMAMOĞLU EINZIGER KANDIDAT IN DER CHP

Während 116 CHP-Abgeordnete ihre Unterschrift für Ekrem İmamoğlu abgaben und ihm so die Kandidatur in der Vorwahl ermöglichten, unterzeichneten 17 Abgeordnete nicht für ihn.

Mansur Yavaş hingegen äußerte seine Bedenken und erklärte, dass er nicht am Vorwahlrennen teilnehmen werde. Bei der Vorwahl der CHP für die Präsidentschaftskandidatur gab es außer İmamoğlu keinen weiteren Namen.

Die CHP wird am 23. März zur Wahlurne gehen, um ihren Präsidentschaftskandidaten zu bestimmen, und der einzige Name auf dem Stimmzettel bei der Vorwahl wird Ekrem İmamoğlu sein.


Nachrichtenquelle: 12punto

Oktay Saral Ekrem İmamoğlu Bürgermeister der Stadt Ankara Mansur Yavaş