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CHP-Erklärung zu İmamoğlu: Kein anderer Kandidat auf unserer Agenda

In einer Erklärung des CHP-Kandidatenbüros wurde betont, dass für die Präsidentschaftskandidatur von Ekrem İmamoğlu keine Alternativen in Betracht gezogen werden. Die aufgekommenen Namensdiskussionen wurden von der Partei als gegenstandslos bewertet.

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CHP-Erklärung zu İmamoğlu: Kein anderer Kandidat auf unserer Agenda

Das CHP-Büro für Präsidentschaftskandidaturen hielt unter Beteiligung der Mitglieder des wirtschaftspolitischen Ausschusses eine Pressekonferenz ab und gab wichtige Botschaften sowohl zu wirtschaftlichen Themen als auch zur politischen Agenda. An dem Treffen nahmen der Generalkoordinator des CHP-Kandidatenbüros, Bülent Tezcan, und der Vorsitzende des Ausschusses für Finanz- und Steuerpolitik, Kerim Rota, teil.

Auf der Pressekonferenz wurden auch wirtschaftliche Probleme erörtert. Der Vorsitzende des Ausschusses für Finanz- und Steuerpolitik, Kerim Rota, wies auf die Auswirkungen der gegen CHP-geführte Kommunen durchgeführten Operationen auf die Wirtschaft hin. Rota erklärte, dass die hohe Inflation in der Türkei die breitesten Bevölkerungsschichten negativ beeinflusse, und sagte: „Die Inflation wirkt sich auf alle Schichten negativ aus, aber am stärksten auf die untersten 60 Prozent der Gesellschaft. Im Prozess, der am 19. März letzten Jahres begann, überstiegen die Verluste der Zentralbank 60 Milliarden Dollar. Um dies auszugleichen, mussten wir mit hohen Zinsen rechnen.“

Rota betonte, dass solch hohe Inflationsraten weltweit nur in wenigen kleinen Ländern zu beobachten seien, und unterstrich, dass die derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen nicht nachhaltig seien.

CHP: KEINE DISKUSSION ÜBER KANDIDATUREN

Der Generalkoordinator des CHP-Kandidatenbüros, Bülent Tezcan, gab klare Botschaften zum Kandidaturprozess in seiner Partei. Wie Cumhuriyet berichtet, ging Tezcan auch auf die Operationen gegen Bürgermeister ein und argumentierte, dass diese Praktiken auf eine Zeit hindeuteten, in der versucht werde, die Politik auszuschalten. Tezcan sagte, die Justiz werde in der Politik instrumentalisiert, und bewertete die Lage wie folgt: „Wir sehen, dass ein Flügel innerhalb der Regierung eine umfassende Operation gegen die Politik durchführt. Heute trifft es die Opposition, aber nach einer gewissen Zeit wird die Justiz in gleicher Weise im internen Machtkampf der Regierung eingesetzt werden. Die Operationen, mit denen wir jeden Morgen aufwachen, sind Vorboten davon.“

Auf Fragen zur Präsidentschaftskandidatur von Ekrem İmamoğlu antwortete Tezcan: „Unser Kandidat ist İmamoğlu. Das ist klar. Eine zweite oder dritte Option zu diskutieren, steht nicht auf unserer Agenda. Wenn der Tag kommt und eine Notwendigkeit entsteht, wird die Politik ihre eigene Option hervorbringen.“

Tezcan äußerte sich zudem zu den Aussagen von Ekrem İmamoğlu über eine „weibliche Präsidentin“: „Die CHP befindet sich derzeit nicht in einer Kandidatendiskussion. Kann es eine weibliche Kandidatin geben? Sicherlich. Aber das ist keine Diskussion über Namen“, und hielt fest, dass Namensdiskussionen nicht auf ihrer Agenda stünden. Eine mögliche Kandidatur von Dilek İmamoğlu sei für die Partei kein Thema.

KRITIK AN OPERATIONEN GEGEN KOMMUNEN

Bülent Tezcan warnte davor, dass die Festnahmen gegen Bürgermeister auf die Bürgermeister der CHP abzielten. Laut Tezcan wurden in der letzten Zeit 22 Bürgermeister festgenommen, von denen 18 inhaftiert wurden. Tezcan nannte als Beispiel die Festnahme des Bürgermeisters der Stadt Bursa, Mustafa Bozbey, und kritisierte die Praktiken der Regierungspartei mit den Worten: „Wenn Mustafa Bozbey akzeptiert hätte, dass Erdoğan ihm eine Anstecknadel ansteckt, und zur AKP gewechselt wäre, wäre er dieser Operation nicht ausgesetzt gewesen. Der Bürgermeister von Aydın hat dies getan und ist der Untersuchung entgangen.“

Bezüglich des Bürgermeisters der Hauptstadt Ankara, Mansur Yavaş, erklärte Tezcan, dass es keinerlei Zweifel an seiner Amtsführung oder seinen Leistungen gebe: „Wir haben keine Zweifel an Mansur Yavaş. Er hat volles Selbstvertrauen. Er ist ein Politiker, der alle Korruptionsfälle der vorangegangenen Periode untersucht, seine eigene Amtszeit überprüft und ein ehrlicher Mensch ist.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Ekrem İmamoğlu