CHP kommt wegen İmamoğlu-Prozess zusammen: Mögliches Politikverbot auf dem Tisch
Die Möglichkeit eines „Politikverbots“ gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wird bei einem kritischen Treffen von CHP-Führungskräften und Anwälten in Istanbul erörtert. Es wurde mitgeteilt, dass die Strategien, die die Partei gegen den Prozessverlauf entwickeln wird, auf den Tisch gelegt werden.
Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, sieht sich in einem Prozess wegen seiner Äußerung „ahmak“ (Dummkopf) gegenüber Mitgliedern der Hohen Wahlbehörde (YSK) mit der Möglichkeit eines Politikverbots konfrontiert. Vor diesem Hintergrund werden Führungskräfte und Juristen der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) in Istanbul zusammenkommen, um diesen Prozess zu bewerten.
Wie Sarp Sağkal von der Zeitung Cumhuriyet berichtet, ist das Ziel dieses Treffens, den Weg zu bestimmen, den die Partei angesichts der gegen İmamoğlu erhobenen Vorwürfe und möglicher Berufungsentscheidungen einschlagen wird.
STRATEGIE WIRD ENTWICKELT
An dem Treffen werden neben führenden CHP-Persönlichkeiten wie der für Rechts- und Wahlangelegenheiten zuständigen stellvertretenden Parteivorsitzenden Gül Çiftci, dem für Medien und Öffentlichkeitsarbeit zuständigen stellvertretenden Parteivorsitzenden Burhanettin Bulut und dem für Kommunalverwaltungen zuständigen stellvertretenden Parteivorsitzenden Gökan Zeybek auch zahlreiche weitere Parteifunktionäre teilnehmen.
Das Hauptthema des Treffens wird die Frage sein, wie die Partei reagieren wird und welche Strategie sie verfolgen wird, falls gegen Ekrem İmamoğlu ein mögliches Politikverbot verhängt werden sollte.
ERWARTUNG INNERHALB DER PARTEI
Innerhalb der CHP herrscht die Erwartung vor, dass İmamoğlu freigesprochen wird. Parteistrategen argumentieren jedoch, dass der Prozess aus politischen Gründen eröffnet wurde und die Regierung diesen Prozess manipuliere.
Bei dem Treffen wird bewertet, welche Haltung die CHP während des Prozessverlaufs einnehmen wird und wie die Unterstützung für İmamoğlu organisiert werden soll. Juristen und Parteimitglieder werden umfassende Vorbereitungen für den Fall eines möglichen Politikverbots treffen.
WIRD ES NACH DEM TREFFEN EINE STELLUNGNAHME GEBEN?
Es wurde angemerkt, dass nach dem Treffen keine öffentliche Erklärung erwartet wird.
Die Partei beabsichtigt jedoch, ihre Planungen bezüglich der Entscheidungen über die Zukunft von İmamoğlu abzuschließen. Es wurde erklärt, dass die CHP darauf abzielt, eine umfassende Strategie zu entwickeln, um den Prozess sowohl rechtlich als auch politisch zu steuern, falls das Urteil eines Politikverbots gegen İmamoğlu in Kraft treten sollte.
Nachrichtenquelle: 12punto
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