Efkan Ala äußert sich zum aktuellen Aufruf zur Waffenabgabe: 'Die Türkei muss sich von diesen Fesseln befreien'
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala erklärte, dass die Bemühungen für eine Zukunft der Türkei ohne Terror fortgesetzt würden, und sagte: "Es ist absehbar, dass ein Aufruf zur Waffenabgabe erfolgen wird, und wir erwarten dies ebenfalls."
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala beantwortete in einer Live-Sendung von Habertürk die Fragen von Mehmet Akif Ersoy. Ala äußerte sich zu dem Treffen einer Delegation der DEM-Partei mit dem PKK-Anführer Abdullah Öcalan und betonte, dass man am Ende des Prozesses eine "Türkei ohne Terror" anstrebe.
"Die Türkei muss sich von diesen Fesseln befreien", sagte Ala und fügte hinzu: "Das derzeitige Umfeld lässt Vermutungen zu. Das heißt, es ist absehbar, dass ein Aufruf zur Waffenabgabe erfolgen wird, und wir erwarten dies ebenfalls."
''ICH BIN VORSICHTIG OPTIMISTISCH''
Zur Frage, ob ein Aufruf zur Waffenabgabe erfolgen werde, sagte Ala: "Politik besteht nicht nur aus Warten, sondern aus der Arbeit, um das Erwartete zu erreichen. Wir gehören nicht zu denen, die nur abwarten." Ala wies darauf hin, dass der Prozess viele Akteure involviere: "Es gibt ausländische Staaten, Geheimdienste und regionale Entwicklungen. Wenn wir all dies berücksichtigen, hat die Türkei trotz schwieriger Bedingungen bedeutende Erfolge erzielt. Das können wir auch in dieser Angelegenheit erreichen", sagte er.
''WIR REGIEREN DIE TÜRKEI NICHT DURCH SPEKULATIONEN''
Bezüglich der Aufnahme neuer Mitglieder in die Partei während der AKP-MKYK-Sitzung reagierte Ala auf die Behauptungen, die "AKP versuche, im türkischen Parlament die 360-Stimmen-Marke zu erreichen", mit den Worten: "Wir regieren die Türkei nicht durch Spekulationen von Kreisen, die keine Politik produzieren."
''DIE POLITISCHE BILANZ DER TÜSİAD IST NICHT SAUBER''
Ala ging auch auf einige Äußerungen der TÜSİAD ein und erklärte: "Die TÜSİAD nimmt einen wichtigen Platz in der Geschäftswelt ein, aber ihre politische Bilanz ist nicht sauber. Die Vormundschaftszentren in der Türkei sind beseitigt worden. Die Zeit, in der die TÜSİAD sich in die Politik einmischen konnte, ist vorbei."
''VORZEITIGE WAHLEN STEHEN NICHT AUF UNSERER AGENDA''
Zum Wunsch der Opposition nach vorgezogenen Neuwahlen sagte Ala: "So etwas steht nicht auf unserer Agenda. Verfügt die Opposition über die Mehrheit, um Neuwahlen herbeizuführen? Eine solche Möglichkeit besteht nicht."
Nachrichtenquelle: 12punto
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