EILMELDUNG... Yılmaz Tunç gab bekannt: Familie des PKK-Anführers Öcalan hat Antrag gestellt
Nach der Ablehnung des Antrags der İmralı-Delegation der DEM-Partei gab Justizminister Yılmaz Tunç bekannt, dass der Antrag der Familie von Abdullah Öcalan auf einen Besuch derzeit geprüft wird.
Im Zuge des Prozesses, der mit dem Aufruf des Vorsitzenden der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahçeli, begonnen hatte, war eine Delegation der DEM-Partei zur Insel İmralı gereist, um sich mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan zu treffen. Nach diesem Besuch hatte Öcalan die Terrororganisation PKK dazu aufgerufen, die Waffen niederzulegen.
Die DEM-Partei teilte in ihrer jüngsten Erklärung mit, dass der geplante Besuch auf İmralı nicht genehmigt worden sei. In der Erklärung hieß es, dass der Antrag abgelehnt wurde und infolgedessen die Botschaft von Abdullah Öcalan bei den Newroz-Feierlichkeiten in Diyarbakır nicht veröffentlicht werden konnte.
NEUE ERKLÄRUNG VON YILMAZ TUNÇ
Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich ebenfalls zum geplanten Besuch der Familie Öcalans auf İmralı. Minister Tunç erklärte, dass die Familie des PKK-Anführers Öcalan einen Antrag auf einen Besuch der Insel İmralı gestellt habe und dieser Antrag derzeit geprüft werde.
Die weiteren Erklärungen von Justizminister Yılmaz Tunç lauten wie folgt:
(Zur Festnahme von Journalisten) Man muss den Status der Akten im Hinblick auf die Personen kennen, die in Vorfälle verwickelt waren oder an Aktionen teilgenommen haben. Wenn Journalisten, die eigentlich dazu da sind, die Öffentlichkeit zu informieren, an solchen Aktionen teilgenommen haben, dann muss man natürlich prüfen, wie der Stand der Ermittlungsakten ist. Lassen Sie uns den Status der von Ihnen erwähnten Journalisten recherchieren. Wenn sie in Gewalttaten verwickelt waren oder Versuche unternommen haben, Provokationen zu schüren, dann ist das nicht in Ordnung, aber lassen Sie uns ihren Status überprüfen.
(Zu Özels Boykottaufruf) Ein Boykottaufruf ist eine wirklich falsche Politik. Es ist nicht richtig, die Unternehmen dieses Landes einzeln zum Boykott aufzurufen; das sind falsche Dinge, davon sollte man absehen.
(Zum Sachverständigengutachten Kartalkaya) Bezüglich Kartalkaya wurden die von Experten der Technischen Universität Istanbul erstellten Gutachten der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Herr Özel hat danach keine weiteren Erklärungen abgegeben, nachdem er zuvor auf Basis eines anonymen Textes Desinformationen verbreitet hatte. Wir haben dort 78 unserer Mitbürger verloren, 36 davon waren Kinder. Über dieses Leid sollte man keine Polemik betreiben.
Nachrichtenquelle: 12punto
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