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Erdoğan legt nach und nennt Netanjahu einen 'Pharao'

Nach dem Freitagsgebet äußerte sich Präsident Erdoğan und bezeichnete den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu als „Pharao“. Zudem kündigte er ein Gespräch mit dem US-Präsidenten Trump für kommenden Montag an.

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Erdoğan legt nach und nennt Netanjahu einen 'Pharao'

Präsident Recep Tayyip Erdoğan äußerte sich nach dem Freitagsgebet in Istanbul und übte scharfe Kritik am israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Erdoğan sprach über die aktuelle Lage im Gazastreifen sowie die Blockaden durch Israel und bezeichnete Netanjahu als „Pharao“. Er sagte: „So Gott will, werden wir das Jahr 2026 auf eine ganz andere, kraftvolle Weise beginnen. Die Taten dieses Pharaos namens Netanjahu werden nicht ungestraft bleiben. Denn er hat den Zorn unzähliger Unschuldiger von 7 bis 70 Jahren auf sich gezogen.“ Erdoğan erklärte, dass Israel die Lieferung humanitärer Hilfe in den Gazastreifen nicht zulasse. Er betonte, dass die Türkei Container für Hilfslieferungen bereit habe, Netanjahu dies jedoch verweigere. „Wir haben Container zur Hand, mit denen wir unsere palästinensischen Brüder und Schwestern aus dem Leben in Zelten hätten retten können, doch das können wir nicht“, sagte er.

ERDOĞAN TRIFFT US-PRÄSIDENT TRUMP

Präsident Erdoğan ging auch auf seine diplomatischen Bemühungen bezüglich des Gazastreifens sowie des Russland-Ukraine-Krieges ein. Erdoğan gab bekannt, dass er am Montag mit dem US-Präsidenten Donald Trump sprechen werde. Er erklärte, dass das Gespräch gegen 16:00 Uhr stattfinden werde und sagte: „Wir werden die Gelegenheit haben, sowohl die Themen zwischen Russland und der Ukraine als auch die Angelegenheiten in Palästina zu besprechen.“ Zudem kündigte er an, dass die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges fortgesetzt würden und Außenminister Hakan Fidan in diesem Zusammenhang an der Konferenz der Koalition der Freiwilligen in Paris teilnehmen werde.

Erdoğan betonte die Bedeutung der Konferenz der Koalition der Freiwilligen in der französischen Hauptstadt Paris und erklärte, dass Außenminister Hakan Fidan die Türkei dort vertreten werde. Erdoğan sagte: „Diese Woche findet in Paris eine Konferenz der Freiwilligen statt, mein Außenminister wird in meinem Namen daran teilnehmen.“

"UNSERE RESERVEN SIND SEHR GUT"

Präsident Erdoğan äußerte sich auch zu wirtschaftlichen Entwicklungen. Er zeichnete ein positives Bild hinsichtlich des Rückgangs der Inflation und der stetigen Verbesserung der Reserven der Zentralbank. Erdoğan sagte: „Wir haben das Jahr 2026 vor allem positiv begonnen und befinden uns darin. Unsere Reserven sind sehr gut. Deshalb haben wir keinerlei Probleme.“ Er betonte sein volles Vertrauen in die Stärkung der Wirtschaft und fügte hinzu: „So Gott will, werden wir diese Reserven mit noch mehr Anstrengung weiter stärken.“

ARBEITEN AN ERDBEBENWOHNUNGEN DAUERN AN

Präsident Erdoğan gab zudem Informationen zu den Wohnungsbauprojekten der Türkei in der Erdbebenregion. Er erklärte, dass der Bau der Wohnungen in den vom Erdbeben betroffenen Provinzen zügig voranschreite und sagte, dass Umweltminister Murat Kurum und sein Team große Anstrengungen in diese Arbeiten steckten. „Unsere 11 Provinzen setzen als Erdbebenregionen diese Arbeiten fort. Wir werden unsere Ziele bei den Erdbebenwohnungen erreichen. Auch über die Erdbebenwohnungen hinaus werden wir uns mit dem gleichen Engagement für den sozialen Wohnungsbau einsetzen“, sagte er.


Nachrichtenquelle: 12punto

Präsident Recep Tayyip Erdoğan Israelischer Premierminister Benjamin Netanjahu