Erdoğan sprach mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rutte: 'Leider steht Terrorismus auf der Agenda der Türkei'
Präsident und AKP-Vorsitzender Erdoğan sprach auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rutte. Rutte erklärte: „Die Türkei ist die zweitgrößte Militärmacht innerhalb der NATO und leider steht Terrorismus auf ihrer Agenda.“ Erdoğan sagte: „Wir erwarten Unterstützung von der EU, damit sie ihre Beziehungen zur Türkei fair gestaltet.“
Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan sprach auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rutte.
Erdoğan sagte: „Wir erwarten Unterstützung von der EU, damit sie ihre Beziehungen zur Türkei fair gestaltet.“ Rutte erklärte in seiner Stellungnahme: „Die Südflanke der NATO braucht die Türkei.“
„WIR ERWARTEN DIE UNTERSTÜTZUNG DER NIEDERLANDE“
Erdoğan äußerte sich wie folgt:
„Wir haben die vielschichtige Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern überprüft. Die Niederlande sind der größte ausländische Investor in der Türkei. Unsere Unternehmer beschäftigen etwa 80.000 Menschen. Wir erwarten die Unterstützung der Niederlande, damit die EU ihre Beziehungen zur Türkei fair behandelt.
Wir haben uns auch über die Entwicklungen ausgetauscht, insbesondere in Bezug auf Gaza und die Ukraine. Es ist von großer Bedeutung, die Massaker zu stoppen und einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen. Wir haben unsere Erwartungen betont, Schritte für Frieden und Stabilität in den Kontakten mit der Region zu unternehmen.
„WIR HABEN TAUSENDE UNSERER BÜRGER GEOPFERT“
Der Kampf gegen den Terrorismus war ebenfalls eines der wichtigsten Themen unserer Beratungen. Die hohen Kosten, die die Türkei im Kampf gegen den separatistischen Terrorismus gezahlt hat, sind offensichtlich. Wir haben Tausende unserer Bürger, darunter Kinder, Frauen, Zivilisten und unsere Sicherheitskräfte, bei PKK-Angriffen verloren.
Auch der NATO-Gipfel der Staats- und Regierungschefs sowie dessen Vorbereitungen standen auf unserer Agenda. In diesem Zusammenhang haben wir mit Herrn Rutte, der für dieses Amt kandidiert, darüber gesprochen, welche Eigenschaften wir uns von einem neuen NATO-Generalsekretär wünschen.“
„LEIDER STEHT TERRORISMUS AUF DER AGENDA DER TÜRKEI“
Die Erklärungen des niederländischen Ministerpräsidenten Rutte lauteten wie folgt:
„Die Türkei ist ein geopolitischer Akteur. Die Türkei hat großen Einfluss. Wir haben mit Ihnen über die Themen Gaza und die Ukraine gesprochen. Wir haben eine 100-jährige Beziehung zur Türkei und eine 60-jährige Geschichte der Arbeitsmigration. Meine Kandidatur für das Amt des NATO-Generalsekretärs steht im Raum.
Die Türkei ist die zweitgrößte Militärmacht innerhalb der NATO und leider steht Terrorismus auf ihrer Agenda. Wir haben auch darüber gesprochen. Sie sagten, dass Sie sich wünschen, dass der neue Generalsekretär diese Themen in den Fokus rückt.
Die Südflanke der NATO braucht die Führung der Türkei. Sie haben uns sehr herzlich empfangen. Das war sehr bedeutsam, vielen Dank.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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