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Ernennungen bei der Polizei offenbaren Machtkampf! Der Einfluss der MHP und die Mersin-Operation

Der Journalist Tolga Şardan hat die jüngsten Ernennungsentscheidungen innerhalb der Polizeibehörde analysiert. Er beleuchtete dabei zahlreiche brisante Details, vom Einfluss der MHP bis hin zu den Ermittlungen gegen CHP-geführte Kommunen in Mersin.

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Ernennungen bei der Polizei offenbaren Machtkampf! Der Einfluss der MHP und die Mersin-Operation

Die neuen Ernennungen innerhalb der Polizeibehörde haben die Spannungen zwischen Bürokratie und Politik erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Der T24-Autor Tolga Şardan weist darauf hin, dass hinter diesen Ernennungen zwei Hauptfaktoren stehen: das Brechen des Einflusses der MHP auf die Behörde und die Koordinationsprobleme in Ankara, die durch die Ermittlungen gegen die CHP-geführten Kommunen in Mersin entstanden sind.

Şardan schildert diese Entwicklungen mit folgenden Worten:

"DIE BOTSCHAFT DER 'ZWEI MAHMUTS' IN DER BÜROKRATIE"

Einer der Faktoren, die zur Beschleunigung des Dekrets führten, war die Ansicht des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli, dass "beide Mahmuts im Amt bleiben sollten". Diese Äußerungen legen die Gründe für den Druck zur Abberufung des Polizeipräsidenten Mahmut Demirtaş offen. Der andere Mahmut, auf den Bahçeli verwies, der stellvertretende Polizeipräsident Mahmut Çorumlu, blieb vorerst im Amt.

Die Reaktionen des Büroleiters von Çorumlu, Mert A., auf die Gerüchte über seine bevorstehende Abberufung waren ein weiterer wichtiger Faktor, der das Innenleben des Prozesses beeinflusste. Çorumlu fühlte sich nach diesem Vorfall unwohl, was seinem Image schadete.

KEIN PLATZ FÜR DIE MHP!

Es fällt auf, dass im Dekret keine Namen berücksichtigt wurden, die von der MHP unterstützt werden oder mit der Partei in Verbindung stehen. Insbesondere die Tatsache, dass İzzet Ulvi Yönter, eine führende Figur im Säuberungsprozess innerhalb der MHP, nicht in das Dekret aufgenommen wurde, wird als Zeichen für den schwindenden Einfluss der Partei innerhalb der Bürokratie gewertet.

Tolga Şardan gibt an, dass ein weiterer kritischer Faktor, der das Dekret beeinflusste, die Operationen gegen die CHP-geführten Kommunen in Mersin seien. İdris Yılmaz, der als Polizeipräsident von Hakkari tätig war, wurde nach 8 Monaten in die Zentrale versetzt. Es wird behauptet, dass die gerichtlichen Ermittlungen gegen die CHP-geführten Kommunen in Mersin eine große Rolle bei der Abberufung von Yılmaz spielten. Mangelnde Koordination zwischen Justiz und Polizei bei den betreffenden Operationen führte zu einer Beschleunigung dieses Prozesses.

Der andere Faktor hinter der Abberufung von Yılmaz resultiert aus den Schwierigkeiten bei der Bearbeitung von zwei Ermittlungsakten in der Stadt. Dieser Prozess verlief anders als die Operationen gegen andere CHP-geführte Kommunen.

DIE WAHL VON INNENMINISTER ÇİFTÇİ: MEHMET ÖZDEMİR

Nach den personellen Veränderungen in Mersin ist auch die Ernennung von Mehmet Özdemir zum Polizeipräsidenten von Siirt eine bemerkenswerte Entwicklung. Auf Wunsch von Innenminister Süleyman Çiftçi wurde Özdemir, der zuvor als Direktor der Polizeischule in Erzurum tätig war, nach Siirt versetzt.

WAS SIND DIE ERWARTUNGEN NACH DEM DEKRET?

Obwohl die Ernennungsentscheidungen mit großer Erwartung verfolgt wurden, kam es letztlich zu einer Entwicklung, die man als "die Berge kreisten und gebaren eine Maus" bezeichnen könnte. Sowohl in der Zivilverwaltung als auch in der Polizeibehörde setzt sich der Prozess der Kaderbildung durch verschiedene Gruppen fort. Tolga Şardan stellt fest, dass es keine Veränderung gegeben habe, die die chaotische Situation innerhalb der Polizeibehörde beseitigen würde.


Nachrichtenquelle: 12punto

MHP CHP