Fatih Erbakan setzt Erdoğan eine Frist: Bemerkenswerter Vorstoß für vorgezogene Neuwahlen
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, forderte in einer Rede in Malatya vorgezogene Neuwahlen und erklärte, dass die Urnen im Frühjahr 2026 vor das Volk gebracht werden müssten.
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi (YRP), Fatih Erbakan, nahm am 3. ordentlichen Parteitag in Malatya teil und machte dort wichtige Aussagen. In seiner Rede kritisierte Erbakan die aktuelle Lage in der Türkei und rief zu vorgezogenen Neuwahlen auf.
"DIE DINGE LAUFEN NICHT GUT, NEUWAHLEN SIND EIN MUSS"
Erbakan betonte, dass sich die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in der Türkei trotz seiner Unterstützung für Präsident Recep Tayyip Erdoğan bei den letzten Parlamentswahlen nicht zum Besseren entwickelt hätten. Erbakan erklärte: „Die Dinge in der Türkei laufen nicht gut und sie entwickeln sich auch nicht zum Besseren. Wir richten uns von hier aus an die Regierung: Bringen Sie im Frühjahr 2026 die Urnen für vorgezogene Neuwahlen vor dieses Volk. Das Beste, was Sie tun können, ist, die Urnen für vorgezogene Neuwahlen bereitzustellen.“
Erbakan wies darauf hin, dass die Wunden zweieinhalb Jahre nach den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş noch immer nicht wie erforderlich geheilt seien, und sagte: „Die Lage nach dem Erdbeben ist äußerst gravierend. Obwohl zweieinhalb Jahre vergangen sind, wurden leider nicht die notwendigen Schritte unternommen.“
ARMUTSGRENZE BEI 90 TAUSEND LIRA, MINDESTLOHN BEI 22 TAUSEND LIRA
Erbakan machte auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufmerksam und betonte, dass die Armutsgrenze auf 90 Tausend Lira gestiegen sei, während der Mindestlohn lediglich 22 Tausend Lira betrage. Erbakan äußerte, dass die Türkei das wirtschaftliche Bild nicht ausreichend gut verwalte, und erklärte, dass die Verschuldung der Bevölkerung bei den Banken, die bei Amtsantritt der AKP im Jahr 2002 bei 6,6 Milliarden Lira gelegen habe, bis heute um das 800-fache gestiegen sei.
"VON GERECHTIGKEIT IST NICHTS MEHR ÜBRIG"
Erbakan kritisierte die 23-jährige Regierungszeit der AKP und erklärte, dass Gerechtigkeit und der Wohlstand des Volkes nicht hätten sichergestellt werden können und dass es in den letzten Jahren ernsthafte Mängel bei der Regierungsführung des Staates gegeben habe. Erbakan sagte: „In 23 Jahren haben sie in der Türkei nichts von der Gerechtigkeit übrig gelassen. Als sie 2002 an die Macht kamen, betrugen die Schulden der Bevölkerung bei den Banken 6,6 Milliarden Lira, heute ist diese Verschuldung um das 800-fache gestiegen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung