AKP-nahes Umfrageinstitut, das bei vielen Wahlen danebenlag, sieht die Regierungspartei erneut auf Platz eins
Die neueste Umfrage des regierungsnahen Meinungsforschungsinstituts Genar wurde veröffentlicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Instituten erklärt Genar die AKP zur stärksten Partei.
Das für seine Nähe zur Regierung bekannte Institut Genar Araştırma hat mit seiner jüngsten Umfrage die AKP erneut zur stärksten Partei erklärt.
Das Unternehmen lag in der Vergangenheit bei den Wahlen in der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) mit seinen Prognosen weit daneben, da diese nicht mit den tatsächlichen Ergebnissen übereinstimmten. In der neuen Umfrage wurde jedoch festgestellt, dass die AKP mit einem Stimmenanteil von 33,7 Prozent die führende Partei ist.
UMFRAGEERGEBNISSE VERÖFFENTLICHT
Der Vorsitzende von Genar Araştırma, İhsan Aktaş, teilte die Ergebnisse der im Oktober durchgeführten Umfrage mit. Dem Bericht zufolge liegt die AKP mit 33,7 Prozent auf dem ersten Platz, gefolgt von der CHP mit 31,8 Prozent auf dem zweiten Platz. Auf dem dritten Platz folgt in der Umfrage die DEM-Partei mit 9,4 Prozent, während die MHP mit 8,4 Prozent den vierten Platz belegt.
Die İYİ-Partei erreichte 4,5 Prozent, während der Stimmenanteil der Zafer-Partei mit 3,7 Prozent ermittelt wurde. Die Stimmenanteile der übrigen Parteien verteilen sich wie folgt:
YRP: 2,8
Anahtar-Partei: 2,1
TİP: 1,3
Saadet-Partei: 1,1
Sonstige: 1,2
Die früheren Prognosen von Genar hatten bei den Wahlen in der TRNZ für ein großes Fiasko gesorgt. Das Unternehmen hatte vorhergesagt, dass Ersin Tatar 49,12 Prozent und Tufan Erhürman 47,12 Prozent der Stimmen erhalten würden.
Die Ergebnisse widersprachen dem jedoch, da Tatar 13,4 Prozent weniger Stimmen erhielt, als von Genar prognostiziert. Dies führte zu Kritik an der Zuverlässigkeit des Unternehmens.
İhsan Aktaş behauptete in seinem Bericht, dass der Wahlerfolg der AKP in direktem Zusammenhang mit der Außenpolitik und den wirtschaftlichen Maßnahmen der Regierung stehe.
Aktaş behauptete zudem, dass die aktive Rolle von Präsident Erdoğan in der globalen Politik auch in der Innenpolitik Wirkung zeige.
Es wurde darauf hingewiesen, dass sich die CHP in letzter Zeit auf Kundgebungen konzentriert habe und einen Großteil ihrer Energie auf den Korruptionsprozess und das Gerichtsverfahren gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, richte. Aktaş erklärte, dass diese Haltung der CHP die Partei von den rationalen Themen der Politik entferne und der Stimmenanteil der Partei deshalb von 35 Prozent auf 31,8 Prozent gesunken sei.
Nachrichtenquelle : 12punto
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