Neue Tische in Ankara: Vier Parteien könnten fusionieren!
In den politischen Kulissen der Hauptstadt wird darüber diskutiert, ob eine neue Allianzgrundlage in der rechten Politik geschaffen werden kann. Während die Stärkung der Volksallianz (Cumhur İttifakı) auf der Achse AKP-MHP auf der Tagesordnung steht, heißt es, dass die İYİ Parti Gesprächen über einen Block gegenüber nicht aufgeschlossen ist.
In politischen Kreisen wird über die Möglichkeit eines neuen Blocks zwischen rechten Parteien spekuliert. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Bündnisdynamiken in Ankara insbesondere nach den Kommunalwahlen neu formieren und der Kontaktverkehr zugenommen hat.
SUCHE NACH ERWEITERUNG IN DER VOLKSALLIANZ
Es heißt, dass auf der Achse zwischen der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) und der Milliyetçi Hareket Partisi (MHP) Überlegungen angestellt werden, die Volksallianz nach den Kommunalwahlen neu zu festigen und, wenn möglich, zu erweitern.
Den Informationen aus den Kulissen zufolge hat die Yeniden Refah Partisi, die durch ihre Leistung bei den Kommunalwahlen Aufmerksamkeit erregte, ihre Verhandlungsmacht gestärkt; zudem würden Kontakte zu einigen kleineren konservativen Parteien aufrechterhalten.
VIER PARTEIEN KÖNNTEN SICH ZU EINEM BÜNDNIS ZUSAMMENFINDEN
In den Bewertungen in Ankara wird davon ausgegangen, dass neben der Yeniden Refah Partisi auch die DEVA Partisi, die Gelecek Partisi und die Saadet Partisi bei den Wahlen als Bündnis antreten werden.
In diesem Bild wird die İYİ-Partei als der bemerkenswerteste Punkt hervorgehoben.
NACHRICHT ÜBER EINE „UNABHÄNGIGE LINIE“ VON DER İYİ-PARTEI
Dem Bericht von Merve Kılıç von der Zeitung Cumhuriyet zufolge führt die İYİ-Partei derzeit keine Bündnisgespräche und eine neue Blockpolitik steht nicht auf ihrer Agenda. Es heißt, dass man nicht nur einer neuen Bündnisformel auf der nationalistisch-konservativen Achse distanziert gegenüberstehe, sondern auch einem Bündnis mit Parteien, die ihre Wurzeln im ultranationalistischen (ülkücü) Spektrum haben.
Es wird festgehalten, dass in der İYİ-Partei nach den Bündnisspannungen während des Wahlprozesses 2023 das Streben nach einer „unabhängigen Linie“ an Bedeutung gewonnen hat. In parteiinternen Bewertungen dominiere die Ansicht, dass breite Bündnismodelle zwar kurzfristig Gewinne bringen könnten, langfristig jedoch zu einer Identitätsverwässerung an der Parteibasis führten.
Während berichtet wird, dass der starke politische Wille zur Fortsetzung des Bündnisses zwischen AKP und MHP aufrechterhalten bleibt, wird darauf hingewiesen, dass das zersplitterte Bild bei den rechten Wählern neue Suchbewegungen auf die Tagesordnung bringt.
Die zusammenfassende Bewertung aus den Kulissen in Ankara lautet wie folgt: Es gibt eine Suche auf der Rechten, es gibt Kontakte; aber die İYİ-Partei setzt sich vorerst an keinen Tisch.
Nachrichtenquelle : 12punto
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